Auszeit für Mama!

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Mama braucht mal eine Auszeit! Jeden Tag Windeln, Brei, Baby, Haushalt. Alles wunderbar, genau so habe ich mir das gewünscht. Mein perfektes Leben mit meinen wunderbaren Schätzen. Aber ich muss mal raus, was anderes sehen, einfach mal allein für mich sein, Auszeit nehmen, kennt ihr das?…


Ich brauche mal eine Pause! Als Mama, leichter gesagt, als getan. Jeden Tag Windeln, Baby, Brei, versuchen trotz allem eine Frau zu sein, obwohl ständig Shirts gewechselt werden müssen, weil sie mit Babyzeug voll sind. Haushalt, Wäsche..und ja.. Wäsche in Massen, es hört nicht mehr auf.

Ich brauche eine Auszeit! Genau so, habe ich mir mein Leben vorgestellt und gewünscht , ich würde es auf keinen Fall ändern wollen, geschweige denn missen. Aber ich bin Mama und auch eine Mama muss mal raus. Einen Tag für sich haben. Am Besten, wenn das die Umstände zulassen, sich das wöchentlich einführen.

Ja, Mama sollte das dürfen, deshalb ist man nicht gleich eine Rabenmutter, oder schlechter als alle anderen Supermütter. Ich glaube, gerade dann ist man eher vernünftiger, denn genau dann hat Mama auch wieder neue Energie und Kraft , einen freien Kopf für den normalen Alltag zu bekommen und kann sich wieder besser auf sein Baby einstellen.

             man ist nicht gleich eine Rabenmutter!

Dieser Los-lass- Moment dauert, aber er kommt! Es ist völlig natürlich und absolut normal, anfangs sein Baby keinen Moment loslassen zu wollen. Aber irgendwann hat man das Gefühl, man muss einfach mal Luft holen! Und es ist okay!

Lange habe ich mit mir gehadert und verließ die erste Zeit das Haus überhaupt nicht, meine Pumpumstände machten das oftmals auch nicht ganz so einfach. Im Laufe der Zeit, boten sich dann Momente an , in denen ich „mal“ mein Nest verließ, aber natürlich nur für eine Stunde, länger wollte ich nicht wegbleiben! Ich hatte viel zu viele Sorgen und schließlich bin ich ja Mama und Mama kann nicht einfach weg, das brannte sich in mein Kopf!

Aber inzwischen habe ich das Gefühl, ich brauche ein paar Stunden für mich. Und dazu gehört nicht , den Luxus , sich eine dreiviertel Stunde zu baden , ohne Zuschauer. Nein! ich muss mal raus, mit Freunden, oder allein, völlig egal , einfach mal weg. Was anderes sehen, was anderes erleben. Das gibt neue Energie !

                einfach mal raus!

Und genau dieser Moment bot sich, einen Tag alleine, mit Freunden, ohne Papa und Bebi E. anfangs komisch, mit schlechtem Gewissen verließ ich das Haus.

Aber ich hatte diese Sorgen und Ängste nicht mehr , ich wusste meine zwei Männer haben es im Griff und werden das Kind schon schaukeln! Und jede Stunde wurde es entspannter, ich schaffte es endlich mal abzuschalten, den Kopf frei zu kriegen und fühlte mich gut dabei. Mama darf das mal, ohne schlechtes Gewissen.

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Und ich werde es wieder tun! Denn nach diesem Abschalt- entspann dich – Auszeit – Tag, geht es mir super, ich fühlte mich wieder frisch, mein Akku war quasi aufgeladen und über euphorisch und absolut motiviert, steppte ich wie ein junges Reh nach Hause.

Antifalten, verjüngungs – Cremes Ade! Nehmt euch Zeit für euch selbst, das ist viel effektiver!

Und Papa? Er kann sich ruhig auch mal eine Auszeit- Therapie gönnen!

 

6 Kommentare

  1. Ich kenne das. Toll geschrieben. Es dauert bis man diesen Los Lass Moment gefunden hat.
    Übrigens sind Rabenmütter die besten Mütter….laut meiner 14 jährigen Teenyzwergin.

  2. Auszeiten sind sooo wichtig. Und wenn es nur mal eine Stunde ist. Mir ist es auch total schwer gefallen Mann mit Kind in der Trage mal eine Weile raus zu werfen. Und dann tat es sooo gut.

  3. Und man muss vor allem dem Papa auch was zutrauen 😀 Das ist mir ja schwer gefallen.

  4. Diese Entscheidung wird einem hier in Italien ganz schnell abgenommen. Drei Monate nach der Geburt des Babys geht man wieder arbeiten. Vorher habe ich ihn auch nicht aus den Augen gelassen. Zuerst fand ich’s schwer, auch wenn ich ihn der Oma übergeben konnte, aber inzwischen denke ich, es war ganz gut so. Man hat neben der Arbeit ein entspannteres Mutterdasein, weil es nicht das Einzige ist, was man tut/ ist.

    • 3 Monate??? Oh,das finde ich persönlich aber schon sehr kurz. Hast du dann nich das Gefühl irgendwas zu verpassen? Insofern gebe ich dir recht, das so eine Entscheidung abgenommen wird ganz automatisch, und das Muttersein etwas ‚freier‘ ist.

      • Nein. Das Gefühl hatte ich nur im Winter, als ich fast den ganzen Tag weg war, aber im Moment arbeite ich nur halbtags. Ehrlich gesagt, wurde es erst so richtig spannend mit meinem Sohn, seit er ungefähr ein halbes Jahr alt ist. Je älter er wird, desto mehr Spaß haben wir zusammen. Ich nutze die Stunden gut aus, die ich mit ihm habe. Da bin ich 100% für ihn da und bekomme jede Veränderung mit. 🙂

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