Bitte lasst euer Baby kein High need sein!

Highneed

Euer Baby sollte kein „Begriff“, kein High Need sein, oder einen Stempel bekommen! Bitte ordnet sie nicht ein, nur weil es gesellschaftlich konform ist…



Schon einmal berichtete ich über den Begriff High Need mit all seinen möglichen Problematiken. Dazu gab es viel Kritik, aber auch viele positive Meinungen. Es scheint wohl ein heikles Thema in der Mütterwelt, dass am Besten nicht kritisiert werden sollte.

Aber! Leider sehe ich dennoch diesen Begriff immer noch als sehr kritisch an und schreibe gerne dazu nochmal subjektiv auf, welche Problematik es mir bei „high need“ darstellt, bzw. äußere hierzu gerne Kritik.
Nochmal kurz zur Erklärung des Begriffes. Dr. Sears stellte 12 Kriterien auf, in denen Verhaltensmaßnahmen gelistet werden, die der Norm nicht entsprechen.

High need

Konkret bedeutet dies, Babys die anstrengender sind, Babys die fordernder sind, als andere. Sprich, die „hochsensibel“ sind.
Quasi eine Richtlinie, für Eltern, die anstrengendere Babys haben. Viele Mütter berichteten, dass dies ein Art Anker sei, um einen Austausch mit anderen „betroffenen Müttern“ stattfinden zu lassen, aber macht das Sinn?
Um nochmal zu verdeutlichen,

High need, ist keine Krankheit!

Es ist kein medizinisch anerkannter Begriff, dass muss so nochmals klar fokussiert werden. Aufgenommen im ICD – Schlüssel ist der Begriff „high need“ ebenfalls nicht. Es ist letztendlich ein Beschreibung von aneinander gereihten, völlig normalen Verhaltensmaßnahmen eines Babys, welche verstärkt auftreten. Oder eine Etikette für „betroffene“ Eltern, um sich auszutauschen.

Die Skepsis jedoch ist, dass in aufgezählten Kriterien, durchaus inzwischen medizinisch anerkannte Krankheiten zu finden sind. Ein Stichwort hierzu wäre zum Beispiel ADHS. Definiert durch einen stark ausgeprägten Aktivitätsdrang und Aufmerksamkeitsdefiziten.

Die Frage stellt sich dann, wie gehen „betroffene“ Eltern vor? Wird alles daran gesetzt, heraus zu finden, was das Baby haben könnte, oder ist es inzwischen einfacher seinem Baby einem Begriff zu zu ordnen?
Völlig unklar ist ebenfalls, ab wann ein Baby ein High need ist. Dr. Sears zählt jegliche Kriterien auf, dennoch entscheidet jede Mutter/Vater selbst, ab welchem Anstrengungsgrad ihr Baby „dazugehört“.

Ein gesellschaftliches Problem

Es scheint, als wäre es in erster Linie ein gesellschaftliches Problem. Denn heutzutage und das ist Fakt, braucht die Gesellschaft für alles Listen, Kategorien und vor allem Erklärungen für alles, was nicht der Norm entspricht. Oftmals leider völlig überzogen und übertrieben.

Der Druck für die Eltern ist somit immens, ein Baby im Arm zu halten, dass an den Nerven zerrt, aber man einfach nicht weiß, weshalb. Schließlich braucht die Gesellschaft eine Erklärung und da ist der Stempel high need.
Die nächste Frage ist jedoch, ob den Eltern bei einem Austausch geholfen ist, oder es lediglich ein gegenseitiges übertrumpfen der jeweils anstrengenderen Babys sein mag?

High need

Leider scheint das Übertrumpfen in vielen, von high need Müttern geschriebenen Artikeln, der Fall zu sein. Die Verhaltensweisen der Babys ändert sich aber durch die Kategorisierung faktisch nicht! Wozu bedarf es dann diesen Begriff, wenn es so vielen widerrum nicht hilft? 
Das ganze scheint inzwischen einen derartigen Hype ausgelöst zu haben, wer das anstrengendere Baby hat und wer das Schlimmste durchleben muss, vergleichbar mit dem nie endenden Kampf, wer denn die schlimmere Geburt hatte.

Auf Twitter tauschen sich inzwischen „betroffene“ Eltern darüber aus, welche Hilfestellungen vom Staat sinnvoll wären. Von Putzhilfen, über Dauer-Babysitter, bis hin zu Köchen, gab es keine Wunschgrenzen.(zu finden unter dem #highneed auf Twitter). 
Deshalb sage ich:

„bitte lasst eure Babys keine High need Babys sein!“

Im Internet werden ebenfalls sehr dubiose Artikel verfasst, die schlimmerweise nicht nur von High need Babys schreiben, sondern auch von High need Kindern. Letztendlich ist das aber so nicht korrekt. Dr. Sears stellte diese Kriterien lediglich für Babys in den ersten Monaten auf, aber nicht für Kinder!

Leider birgt dadurch die Gefahr, dass Babys/Kinder ganz einfach stigmatisiert werden. Ich hoffe inständig, dass wir nicht irgendwann an dem Punkt ankommen, an dem es tatsächlich dafür einen ICD – Schlüssel geben wird! Es reicht völlig aus, dass darunter ADHS fällt und Kinder teilweise wahrlos mit unnützen Medikamenten vollgestopft werden, nur um die fordernde Bedürfnisse zu minimieren. Wollen wir das mit den high need Babys auch erreichen? Ich hoffe und denke doch nicht! 

High need Kind
Ihr müsst also euren Babys keinen Stempel aufdrücken, es sind völlig normale Verhaltensmaßnahmen eines Babys, die nunmal verstärkt auftreten können, dazu bedarf es keinen Begriff, mit dem meines Erachtens viel zu leichtsinnig um sich geworfen wird und damit einige Gefahren mit sich bringt.

Abgesehen davon, möchte das eigene Kind später mal nicht im Internet lesen müssen, wie anstrengend und aus der Norm tanzend es war, geschweige denn, ständig als solches betitelt zu werden.

Eine kleine Anmerkung habe ich noch und das ist auf Wunsch von vielen positiven Stimmen, des letzten Artikels, unter anderem von Sterneneltern und Eltern von Frühgeborenen. Die daran erinnern, dass eure Babys gesund sind und ihr sie im Arm halten könnt, denn das ist nicht selbstverständlich!

Aber das liegt unter anderem an der problematischen Denkensweise der Gesellschaft „meckern auf hohem Niveau„, die kleinen und so wichtigen Dinge des Lebens werden nicht mehr beachtet. Dabei ist es für genau so viele von uns Müttern eine Sensation, dass die Kinder überhaupt erst existieren!

Eure

Yvi


Nochmal eine kurze Anmerkung, dass dieser Artikel kein Ratgeber sein soll, ich aber gerne kritische Aspekte aufzeige, auch ohne ein high need Baby zu besitzen -Wobei ich mein eigenes nie, egal in welcher Weise es noch so anstrengend wäre, als solches betiteln würde-

Da dieser Artikel rein subjektiv geschrieben wurde und es unter anderem meine persönliche Meinung widerspiegelt, bedarf es auch keiner medizinischen/pädagogischen Ausbildung der Autorin, um diesen Artikel zu verfassen. 

13 Kommentare

  1. Hallo,

    Bei einigen Punkten muss ich zustimmen.. Allerdings wird ein wichtiger Punkt- so finde ich – überhaupt nicht aufgegriffen.
    Vielen geht es nicht um das schlimmere kind, zumindest konnte ich noch keine antreffen, die sich mit ihrer kraftlosigkeit und der daraus resultierenden überforderung zu manchen zeiten, profilieren. Die meisten suchen nach lösungen für sich um besser klar zu kommen UND wie sie ihrer umwelt zu verstehen geben können, dass es auch, naturgeschaffene, forderndere kinder gibt. Denn dafür hat die Gesellschaft, oder zumindest einen Großteil, keine akzeptanz. Es wird eltern schuld gegeben, weil sie immer bedürfnisse erfüllen (was anders auch gar nicht möglich oder gesund für die Entwicklung des kindes wäre), dass sie zu leicht nach geben, usw. Man gibt ihnen gesellschaftlich anerkannnte, dusselige erziehungstipps, die verzweifelte dann auch gerne ausprobieren (meist weil sie ja erstmal denken der Fehler zu sein) um dann fest zu stellen, alles nur noch schlimmer gemacht zu haben. Auch wenn es nur ein begriff ist, dieses high need, so ist es für die Gesellschaft mit ‚diagnose‘ leichter diese bedürftigkeit, die nur wenige kennen, zu akzeptieren. Wie ich schon einmal schrieb, gäbe es in unserer Gesellschaft mehr akzeptanz, würde man sonderbegriffe nicht oder eher selten gebrauchen. Auch bei den betroffenen eltern. Klar wäre es schöner wenn man ein bedürftiges kind als Gott gegeben sehen würde, sowohl als Eltern wie auch als außenstehende. Schön wäre es wenn man nicht für alles erstmal eine menschliche ‚fehlerquelle‘ suchen würde (sinn macht es natürlich körperliche ursachen auszuschließen). Heute gibt es für alles eine norm, einen Zeitpunkt, wie sich ein kind wann zu entwickeln hat etc.. und viele fallen da einfach auf weil sie nicht zu der norm passen, viel schlafen, nur alle 3 stunden stillen, sich selbst beschäftigen können oder gar eine andere person als die eltern akzeptieren.
    Dieser begriff ist für viele, die Akzeptanz nicht einfach so mitgegeben bekommen haben (und wenn ich mir die Gesellschaft so ansehe, sind das nicht wenige) eine chance, ihr gesundes kind anzunehmen, es so wie es ist zu lieben, ohne den wunsch oder den Versuch zu hegen es ihren vorstellungen entsprechend zu verändern (was doch viele eltern grundsätzlich tun). Sie wachsen zu großen teilen daran, über sich hinaus, und bekommen wieder ein gespür für bedürfnisse ihrer mitmenschen.
    Statt den eltern weiter ein schlechtes gewissen zu machen, weil sie einen nicht medzinischen Begriff anwenden um die nicht anerkannten eigenarten des kindes, den mitmenschen zu verdeutlichen, sollten wir einen boden schaffen wo ein jeder in seinem sein, in seinem handeln, in seinem denken usw akzeptiert wird.

    Man sollte nicht versuchen die symptome der akzeptanzlosigkeit unserer Gesellschaft zu behandeln, für die es diese begrifflichkeiten gibt, sondern das kernproblem angehen. Eltern wieder mehr vertrauen mitgeben, normen abschaffen, vergleiche bleiben lassen usw. Wertfrei leben. Vorurteilsfrei aufeinander zugehen. Diese Problematik wäre tatsächlich mal ein interessantes thema!

    Grüße

    • Diese „gesellschaftlich anerkannten dusseligen Erziehungstipps“ gibt es leider nach meiner Meinung nur, weil die Gesellschaft für alles eine Erklärung braucht. Vor zich Jahren gab es nich kein High need. Da war das Baby schlicht anstrengender, als andere. Aber trotz allem normal. Braucht es das heute? Ja! Unbedingt, sonst wären diese Eltern nicht glücklich, bis jetzt konnte mir keine auch nur annährend erklären, was es denn letztendlich dem Baby und ihnen selbst genutzt hat. Die Antwort liegt auf der Hand.

      Die letztere Problematik, die du angehen möchtest, wird wahrscheinlich so nie lösbar sein, dazu ist die Gesellschaft inzwischen so weit, wie sie jetzt präsent ist. Und sucht ständige Erklärungen und Begriffe, für alles, obwohl es diese eventuell nicht braucht.

  2. Super geschrieben! Diese ganze Klassifizierung von Kindern mit Begriff ist sowieso heftig! Ich habe jetzt erst wieder einen Artikel gelesen, dass es auch ADHS nicht gibt, zumindest ist ni hts im Gehirn nachweisbar was anders funktionieren würde. Aber „Betitelungen“ erfordern oft Medikamente und das ist super praktisch für die Pharmaindustrie…. Lg

    • Ich hoffe nicht, dass wir irgendwann mit diesem Begriff auch soweit sind.
      Inzwischen werden Kindern Schlafmittel verpasst, damit sie ruhig sind.
      ADHS ist im ICD Schlüssel aufgenommen und die Pharmaindustrie, wie du sagst,
      freut sich, wenn die Kids Medikamente bekommen, weil sie einen verstärkten Aktivitätsdrang aufweisen.
      Wo führt das hin? Denkt irgendjemand an die Kinder?
      Kurz noch was banales, aber nicht ganz realitätsfern…früher gab es bei einer Grippe…Milch und Honig…

      Liebe Grüße

      Yvi

  3. Ich bin auch kein Freund von solchen Klassifizierungen. Aber…

    Ich habe nicht mit meinem ersten Kind wie eine Aussätzige gefühlt. Weil sie sich von den Kindern in der Umgebung total unterschied und keine der Mütter Verständnis hatte. Ich würde dieses und jenes falsch machen und sollte doch mal… bla bla bla. Ein halbes jahr brauchte ich bis ich Begriff das sie, so wie sie ist, nicht unmoralisch ist und das es dafür eine Bezeichnung gibt. Ein High need. Für mich war das so wichtig. Warum? Weil alle anderen Ekzem einreden das man alles falsch macht und das kind doch nicht normal sei.
    Ich habe mich plötzlich verstanden gefühlt und die Mütter hielten endlich inne.
    Ich habe 2 Kinder und beim 2. Habe ich nichts anders gemacht. Dennoch ist er so, wie die Mütter ihre damals beschrieben haben. Er ist sehr ausgeglichen und hat ein gesundes schlaf verhalten.

    Ich denke hier wird nicht ganzheitlich betrachtet worum es eigentlich geht sondern nur ein Begriff genommen um sich darüber aufzuregen. Wenn man selber so etwas nicht erlebt hat, hat man leichtes Reden. Und hätte der dr. Sears nicht ein Buch geschrieben zu diesen klassifierten Babys, hätten es viele Eltern nicht verstanden und hätten nicht so auf uhr kind eingehen können wie es das braucht. Und das sollte meiner Meinung nach im Vordergrund stehen. Er hat auch mir geholfen. Als ich wusste was los ist, konnte ich mich endlich drauf einlassen.
    Ich hasse diese Mütter die alles besser machen und alles wissen. Zumindest glauben sie das. Aber die gibt es gar nicht.

    • Natürlich ist es jedesmal aufs Neue einfach zu behaupten
      „Wer kein solches Kind hat, kann es nicht beurteilen“
      Dieser Satz hört man meist von selbsternannten Betroffenen.
      Problem daran, jeder kann seine subjektive Meinung darstellen, auch ohne
      hierbei eine pädagogische Ausbildung zu haben, oder mehrere High need Babys zu
      besitzen. Abgesehen davon, würde ich mein eigenes Kind nie solch einen Begriff zu zu ordnen und wenn ich dabei noch so sehr am Stock gehe, denn ich persönlich sehe es als falsch.
      Ich würde mich darüber freuen, wenn du mir erzählen könntest, was es dir nun konkret gbracht hat und was es auch an deinem Baby verändert hat.
      Oder war es nur die Zufriedenheit, dieses zugeordnet zu haben?

      Liebe Grüße

      Yvi

      • Ich finde deinen Beitrag sehr gut Ivy und möchte in fast allem zustimmen, allerdings ist es genau dieser Punkt, den Mel hier angesprochen hat, der mir auch ein wenig fehlt, bzw. einfach die Gegenseite darstellt. Meine große Tochter war anstrengend. Man kann es nicht anders sagen, den sie erfüllt jede einzelne der Katergorien mehr als deutlich. Das bemerke nicht nur ich, sondern auch ihr umfeld. Und es war schrecklich! Genau wie Mel musste ich mir immer wieder anhören, was ich alles falsch machen, wie missraten mein Kind, bzw. die Erziehung sei. Ich wusste schon immer, dass sie einfach so war, so war ihr Wesen: laut, schnell, viel. Ich fand das nicht schlimm, nur anstrengend. Ich hätte nie im Traum daran gedacht ihr igrnedwelche Stempel zu verpassen, aber er hat geholfen! Zum einen um die kleinen Selbstzweifel immer wieder beiseite zu schieben, die in fragwürdigen Situationen doch wieder aufkamen. Und zum anderen um anderen zu zeigen: sie ist nicht alleine. Es gibt dutzende andere Kinder. Vielleicht nicht in der Familie, vielleicht nicht in der Nachbarschaft, aber es gibt sie. Es liegt nicht an mir, oder an ihr, sondern einfach an ihrem Wesen und das ist okay!
        Also sobald etwas einen Namen hat, wird es dadurch legalisiert und ich finde, dass kann ungemein helfen! Aber trotzdem gehe ich da völlig mit mit deiner Meinung, dass nun kein Wettkampf der schlimmsten Babys entstehen sollte.

  4. Es stimmt: Kinder zu haben ist manchmal anstrengend und sie funktionieren nicht nach Plan. Sie sind unterschiedlich – jedes für sich. Wenn jemand einen Namen dafür braucht-ok. Ich maße mir nicht an, über andere Kinder oder Eltern zu urteilen, ich weiß nicht wie schwer oder leicht sie es haben. Ich glaube aber nicht an Schablonen.

    • Es wird ja zum Glück hier nicht über Eltern ge-oder verurteilt, sondern
      lediglich über den Begriff und den Stellenwert in der Gesellschaft.

      Liebe Grüße

      Yvi

  5. Dankeschön für diese schönen und wichtigen Gedanken!
    Ich hätte 1 Frühchen welches ich nur im Kasten anschauen konnte die erste Woche und ich bin heilfroh das meine 2te Tochter gleich auf meiner Brust kuscheln durfte.
    Klar war/ist es oft anstrengend und die Nächte sind kurz, aber hey, es ist ein Baby!

  6. Liebe Yvi, durch Zufall bin ich hier gelandet und finde den Artikel gut. Unsere Tochter war als Baby (vom Geburt bis ungefähr zum ersten Geburtstag) genau so ein Kind, Dr. Sears es in seinen 12 Kriterien beschreibt. Ich war froh, zu wissen, es ist alles normal und sie hat keine Krankheit oder eine Störung und habe eine Austauschgruppe gefunden. Und genau das „Problem“ ist entstanden, dass Mütter ihren Kindern einen Stempel gegeben haben und somit das Kind immer besonders behutsam oder sogar mit Samthandschuhen angefasst wird. Doch damit verfliegen so viele Entwicklungsmöglichkeiten für die Kinder … schade, so habe ich es empfunden. Alsbald ich irgendwas kommentierte, fühlten sich Mütter angegriffen und in eine Ecke gedrängt ohne das ich irgendwas in diese Richtung geschrieben hatte … für mich ist mittlerweile klar, dass unsere Tochter eine sehr sensible Art hat (mit hoher Wahrscheinlichkeit ist auch sie, so wie ich und meine Mutter, Hochsensibel). Das ist für mich kein Stempel sondern vielmehr eine Anleitung, damit sie mutig wird, auf ihr Gefühl hört und sich ihrer sicher ist. Alles Liebe!

  7. Ich habe deinen Artikel eben erst entdeckt und wollte auch gerne noch meine Meinung dazu aufschreiben. Mir geht es ähnlich wie schon in den Kommentaren zuvor geschrieben wurde. Es geht mir nicht um die Klassifizierung oder den Stempel „krank“. Im Gegenteil. Mir hat es gut getan zu lesen, dass es nichts ungewöhnliches ist, dass manche Babys anders sind als andere. Aber deswegen eben nicht „krank“. ich glaube man kann das nur verstehen, wenn man selbst ein anspruchsvolleres Baby hatte als andere. Denn die Tipps wie „Tragen, Tragen, Tragen“, „Stillen,Stillen, Stillen“ können einem den letzten Nerv rauben, wenn man sowieso nichts anderes macht und trotzdem ein unzufriedenes Kind hat, dass es hasst zu schlafen. 😉

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