Ein Tag sollte mehr, als 24h haben!

Ein bzw. mein Tag sollte definitiv mehr als 24 h haben! Und dabei nutze ich diese 24h noch nicht einmal voll aus, denn zwischendurch sollte ich auch noch schlafen! Chaos- Stress – pur !


Ich brauche definitiv mehr als 24 h ! Wenn man es ganz genau nimmt, habe ich meistens nur 17h zur Verfügung. Hört sich erst mal ordentlich nach Zeit an, ist aber nicht so! Ein ausgeklügeltes Zeitmanagement muss da definitiv her. Zu Beginn meines Mama – seins, hättet ihr mich nicht erleben dürfen, mir standen quasi die Haare zu Berge und alles drehte sich nur um , abpumpen, Windeln wechseln , selbst irgendwas zwischen rein futtern, und Fläschchen geben. Irgendein Hobby zwischendurch? Fehlanzeige!

          die Haare standen mir zu Berge! 

So, nun ist mein Baby älter, ein Zeitmanagement wurde von mir – Mama höchstpersönlich, fein ausgeklügelt und entwickelt. Und alles klappt eigentlich ganz gut. Ich betone eigentlich, denn ihr wisst, mit Baby funktioniert NIE alles nach Plan 😉

Warum mir dann immer noch nicht 17h am Tag reichen, trotz meines super Zeitmangements? Weil genau diese 17h sich verteilen auf Windeln, Brei, kochen, Haushalt, einkaufen, Wäsche ( und Wäsche in Massen! ), bügeln , putzen . Und zaaaack ich dreh mich um, und Bebi E. schläft seelenruhig es ist Abend, aber hatte ich Zeit für mich? Nein!

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Jetzt hätte ich Zeit, Zeit in Massen, denn meine Verantwortung habe ich an den Sandmann abgegeben, und nun könnte ich machen was ich will. Aber da liege ich, wie ein Käfer auf dem Rücken, auf dem Sofa, mit meiner unendlichen Freizeit. Ich bin super müde, mir fallen meine Augen zu und im Prinzip denke ich mir, lieber Sandmann …du hättest mich gleich neben Bebi E. legen können. Also da war sie.. die Freizeit ! Euphorie – Fehlanzeige, müde – Und wie!

      Euphorie, Fehlanzeige! 

Nun, genau aus diesem Grund sollte mein Tag mehr als 24h haben , bzw ich sollte mehr als 17h haben. 

 

Denn ich drehe mich so ziemlich jeden Tag um, und was habe ich geschafft? Alles, aber was habe ich für mich geschafft? Nichts.

Natürlich habe ich einen super Herz-Mann an meiner Seite, mit Nerven aus Stahl, der in meinem Zeitmanagement mit eingeplant ist und mich da auch öfter ‚ablöst‘ . Inzwischen bringe ich es auch über das Herz, Bebi E. ab und an einen Tag lang, Oma und Opa zu geben, sodass ich mal von diesen 17h etwas für mich nutzen kann.

Aber das Fazit, im Großen und Ganzen bin ich in meinem Vollzeit – Mami – dasein, absolut dafür das (m)ein Tag mehr als 24 h haben sollte!

 

 

3 Kommentare

  1. Hast Du mal probiert nicht soviel zu planen und mehr auf Dich zu kommen zu lassen? Also den Tag nehmen, wie er kommt? Ein Rhythmus ergibt sich recht schnell von allein. Vor allem nimmt es den Stress aus dem Alltag und Du bist nicht ganz so platt. Sofern Dein Baby mag, kannst Du statt Brei mal Fingerfood vom Familientisch versuchen. Dafür einfach Salz und starke Gewürze weg lassen und alles gut durch garen, dann in handliche Stücke schneiden. Schult auch gleich die Motorik und man kann schön gemeinsam essen.

    • Hallo meine Liebe, danke für den Tip, aber wir breien, ich habe hier auf dem Blog extra tolle Rezepte geschrieben, zum Pürieren.
      Ich versuche stest eine Mitte zwischen Planen und auf mich zu kommen lassen, zu finden, oft nicht ganz so einfach das gebe ich zu. Aber trotz allem reicht dann der Tag einfach oft nicht aus 😉
      LG

      • War auch lediglich ein Vorschlag zur Zeitersparnis, weil man eben nicht doppelt kochen muss. Wenn es für Euch so passt, ist es doch perfekt. Bei uns wäre es nie gegangen. Breiiges geht erst wirklich, seit sie allein mit dem Löffel essen kann.
        Das weniger planen braucht auch Übung und Zeit sich darauf einlassen zu können. Bei mir ist es gezwungenermaßen so, weil ich den größten Teil des Tages allein bin.

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