Gerne hätte ich Weihnachten mit meinem Kind verbracht

Sternenkinder

Ein so emotionaler Gastbeitrag, den ich euch gerne zeigen möchte. Mit einer wirklich, tollen, starken Frau! Warum sie Weihnachten nicht mag…


Ich mag Weihnachten nicht. 

Weihnachten, das Fest der Liebe, der Besinnung und der Familie. Das Fest des Glückes, alle sind fröhlich und zusammen. 

An diesen Tagen ist es besonders schlimm. Deswegen mag ich Weihnachten nicht. Denn dann fehlst du mir noch viel mehr, mein Sternenkind. 

Ich denke jeden Tag an dich, jede Sekunde aber an solchen Tagen ist es noch schlimmer. Ich versuche um die Wette zu lächeln, denn alle anderen, so habe ich das Gefühl, haben dich schon vergessen. Denn du warst ja eigentlich nie da. 

Für mich warst du da, ich habe dich im Arm gehalten, dich angelächelt, über dein Kopf gestreichelt. Und dann warst du weg. Für immer. Aber vergessen kann und werde ich dich nie. Deswegen lächele ich an solchen Tag um die Wette, mir bleibt nichts anderes übrig. Ich habe keine Wahl.

mamasdaily

Alle anderen, haben dich vergessen

Alle anderen würden mich für nicht normal halten, denn schließlich hieß es gleich danach, ich kann ja einfach wieder ein Kind bekommen. Das habe ich aber nicht, du bist nicht ersetzbar. 

Und an diesen Tagen, sitze ich wieder vor dem Weihnachtsbaum und frage mich, was du wohl in diesem Moment machen würdest. Wie du wohl aussiehst, wie du riechst.. und vorallem, wem du wohl ähnlich siehst. Dann lächele ich kurz, ich bin stolz deine Muddi zu sein. 

Du hättest dich bestimmt über die Weihnachtsgeschenke gefreut, wärst vielleicht sogar ungeduldig gewesen.

Die Zeit vergeht, aber mir kommt es vor, als würde die Zeit in solchen Momenten einen Halt machen. Nun ist es schon zwei Jahre her und ich habe das Gefühl, dass es gerade an solchen Tagen, an Weihnachten, nicht besser wird. Ich frage mich, wann es das überhaupt wird. 

mamasdaily

Ich mag Weihnachten nicht. Ich hätte so gerne all diese Dinge mit dir gemacht, die dazu gehören, die alle machen. Wir zwei zusammen backen Plätzchen…du hättest beim dekorieren des Weihnachtsbaumes helfen dürfen. Und mir wäre es völlig egal gewesen, ob dabei vielleicht eine Kugel kaputt gegangen wäre. Viel wichtiger wäre mir dabei dein Lächeln gewesen. Ich würde so gerne wissen, wie du aussiehst, wenn du lächelst.

Jetzt sitze ich wieder da, wie jedes Jahr, und lächele einfach um die Wette, denn alle anderen haben dich vergessen. 

Aber ich weiß, dass du die wichtigste Rolle in meinem Leben hast, denn du bist mein Schutzengel, der jeden Tag auf mich aufpasst. Und für mich da ist. Du bist was Besonderes und ich bin unendlich stolz, deine Muddi zu sein. 

mamasdaily

Ich liebe Dich, mein Engel

 

Die liebe Verfasserin, dieses Artikels, möchte gerne anonym bleiben. Falls ihr Worte, Gedanken, oder einen Austausch mit ihr möchtet, leite ich gerne emails an sie weiter. 

 

Eure

mamasdaily

 

6 Kommentare

  1. Liebe Yvi,

    ich hatte jetzt einen richtig dicken Kloß, beim Lesen im Hals. An Weihnachten ist es bestimmt hart.
    Richte der anonymen Muddi doch bitte meine herzlichsten Grüße aus. Vielleicht ist sie nächstes Weihnachten ja schon glücklicher. Immer positiv denken.

    LG Nadine

    • Liebe Nadine,

      nicht nur dir geht es so..mir auch!
      Danke für diese lieben Worte, wenn sie es bestimmt nicht schon selbst gelesen hat,
      dann werde ich es weitergeben 🙂

      Liebe Grüße

      Yvi

  2. Ich kann Dich gut verstehen. Ich habe auch vor 12 Jahren u dieses Jahr wieder meine Schätze (12 u 9 SSW) verloren u kann Weihnachten einfach nicht feiern. Ich muss den ich habe auch einen gesunden kleinen Sohn der sich freut u ein Recht darauf hat Weihnachten zu genießen.
    Aber nach dem weiteren Verlust dieses Jahr bin ich mir sicher das ich es nie mehr feiern u mich wirklich innerlich freuen kann. Ich spiele mit für meinen Sohn, aber mehr wird es nie wieder sein. Nicht jetzt, nicht in 10 Jahren u nicht in 20. Immer werde ich daran denken müssen 2 wundervolle Babys verloren zu haben. Danke an sie Verfasserin. Es schön zu wissen das man nicht allein ist. Fühle Dich umarmt.

  3. Oh ja, ich weine, ich teile diesen Schmerz seit über 25 Jahren, als meine 3 kleinen Zuckerstangen nicht in mir bleiben konnten und viel zu früh zur Welt kamen, ohne eine Chance darauf, ihr Leben zu erleben. Keiner denkt mehr an sie, nur ich, jeden einzelnen Tag in all den Jahren. Immer wieder vergleiche ich im Stillen meine 4 Kinder und überlege, wem die kleinen Zuckerstangen wohl geähnelt hätten, wer wäre wohl „Lieblingsbruder oder -schwester geworden? Aber dieses Jahr ist etwas passiert, das den Schmerz gemildert hat, denn ich habe Weihnachten erfahren, dass ich im Sommer Oma werde!

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