Ich will keine Angst um mein Kind haben! | Gedanken zum Terror

Stop Terror

Eigentlich habe ich mir vorgenommen, mich mit Meinungen zu politischen Themen fern zu halten. Angesichts der momentanen Lage, kann ich es aber nicht mehr! Ich habs so satt!


Angesichts der momentanen Lage in Deutschland und dem jetzigen  „Supergau“, möchte ich gerne meine Gedanken dazu schreiben. Ich will nicht näher auf das eingehen, was passiert ist und mich auf eine Meinung stürzen. Das ist nicht meine Aufgabe und hier auch völlig fehl am Platz.

Viel mehr beschäftigen mich und das natürlich nicht erst seit gestern, die Gedanken was denn eigentlich mit unseren Kindern passiert. 

Ich will nicht Angst um mein Kind haben! 

Es ist immer einfach zu hören und zu lesen, dass man keine Angst haben und sich auf keinen Fall vor dem Bösen verstecken soll.

Aber sorry! Ich habe ein Kind in die Welt gesetzt! Und ich frage mich gerade immer mehr in was für eine Welt denn? Also wie, verdammt soll ich da denn keine Angst haben? 

mamasdaily

Wie wird das später mit Kindergarten, Schule, Hobbys, Auslandsfahrten? Muss ich vor Angst, als Mutter krepieren? Angst davor, dass mein Kind nicht mehr nach Hause kommt? Der beste Kumpel ein möglicher Terrorist sein könnte? (Man wächst ja schließlich damit auf).

Oder müssen wir einfach lernen damit umzugehen, weil es offensichtlich zur Normalität wird, es gehört quasi dazu, dem Terror ausgesetzt zu sein?!

Als ich gestern fassungslos zu schaute, kreisten meine Gedanken an früher, als ich Kind war. Und wie wir völlig gedankenlos überall waren. Ausflüge gemacht haben.

Einen Schulausflug nach Berlin, an genau diese Stelle. Da wäre im Leben nie jemand darauf gekommen, dass irgendwas passieren sollte, trotz Menschenmassen. Wir waren völlig gedankenlos- frei! Ein Theater besuchen kein Problem! Ein Konzert? Sowieso nicht! 

Frei, wie früher….!

Weihnachtsmärkte, völlig frei und ohne Angst! Ausser Angst davor, dass dein Geldbeutel fehlen könnte und man vielleicht zu viel Glühwein trinkt, hatte man keine! Einmal London und zurück, an alle Wahrzeichen, Touristik points…ja und? Damals völlig egal! 

Und heute? Natürlich bewegt man sich noch frei, aber wie, das ist doch die Frage.

Ich verstecke mich nicht vor dem Terror. Ich mache mir bei großen Menschenmengen inzwischen quasi in die Buchse! Zumindest überlegt man sich vorher, wo man hingeht. Mit einem mulmigen Gefühl. 

mamasdaily

In ein enges Einkaufszentrum? Mit Kinderwagen? Auf den Weihnachtsmarkt fröhlich einen Glühwein trinken? Ausgelassen auf einem Konzert sein? Das war mal! 

Ich habe absolut keine Lust, dass mein Kind so aufwachsen muss! Es soll so gedankenlos und frei Ausflüge machen, wie wir früher! Spaß haben, ohne Angst oder einem bedrückenden Gefühl.

Ich habe Angst! 

Für das leben wir genau da, wo wir leben- in einem freien Land! 

Mich kotzt es aber an, dass es eben genau so nicht mehr ist und nie mehr so sein wird! Frei, unbeschwert, gedankenlos! 

Dieser ständige Appell der Medien, wir sind stark und verstecken uns nicht vor dem Terror. Das hilft den Verletzten, den Opfern, den Hinterbliebenen und allen Anderen absolut nicht weiter!

-Meine Gedanken, als absolut beängstigte Mama eines Sohnes

mamasdaily

 

(mein Beileid an alle Hinterbliebenen der Opfer)

 

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