Junge oder Mädchen? Wieso das Geschlecht völlig unwichtig ist!

Junge

Wird es ein Junge, oder ein Mädchen? Was wünsche ich mir denn? Oder was wünscht sich mein Partner? Warum das Geschlecht des Kindes eigentlich völlig unwichtig ist…


Herzlichen Glückwunsch, du bist schwanger! Und mit dieser Tatsache, beginnt zugleich das Brainstorming.

Was wünsche ich mir denn?

Fragen über Fragen brennen sich in den Kopf und verwandeln sich unmittelbar in seinen ganz eigenen Wunschgedanken.

Lieber ein Junge, oder ein Mädchen? Was will mein Partner? Man malt sich die tollste Dinge aus und kann es kaum abwarten, zu erfahren, was es denn nun wirklich für ein Geschlecht werden wird.

Wenn ich mich an meine Schwangerschaft erinnere, dann war das genau so, wie bei vielen anderen auch, ich malte mir aus, was es denn nun werden könnte.

Ich hatte andere Probleme, als das Geschlecht des Kindes

Aber mein kleiner Unterschied, zu vielen anderen, bestand darin, dass ich meinen Gedankengang nicht manifestierte. Und das hatte seine Gründe, ich war eine mehr als ängstliche Schwangere, auch durch negativ Erfahrungen in der Vergangenheit und vieles, was um mich herum negativ präsent war. Dazu kam, dass meine Schwangerschaft von Beginn an katastrophal war und ich mich von Woche zu Woche durch schleppte. 

Um es salopp zu formulieren, ich hatte andere Probleme, als das Geschlecht des Kindes. 

Irgendwann war dann mein Moment da, an dem ich es erfuhr und ich freute mich, aber nicht, weil ich es genau so haben wollte und mir gewünscht hatte.

Nein, es war eine Freude, weil ich das Gefühl hatte, ihm somit noch näher zu kommen, er war nicht mehr nur eine Erbse. Er war jetzt der Krümel, ein Junge. Er bekam für mich ein Stück mehr Persönlichkeit. 

Junge

Und mit diesem Wissen, war man zugleich auch der Geburt ein Stück näher. Ein tolles Gefühl- unbezahlbar. Und ich weiß noch heute im Detail, wie ich diesen speziellen Moment erlebt habe, wer dabei war, als wäre es gestern gewesen. 

Wir hatten zu kämpfen! 

Mit unserer Erfahrung jedoch, dass der Räuber in unserer Abenteuer-Schwangerschaft, letzendlich zwei Monate zu früh kam, wurde die Frage nach dem Geschlecht für mich absolut sekundär.

Wir hatten zu kämpfen, ich quälte mich von Tag zu Tag und letzendlich lag der Fokus auf der Gesundheit. Jeden Tag stellte man sich erneut die Frage,  „Wie packen wir das„?

Es war eigentlich nur noch von Bedeutung, dass er lebt, er gesund ist und wir es geschafft haben, ohne Folgeschäden! – Wir habens geschafft! Nur das zählte

mamasdaily

Eine gesunde Enttäuschung über das Geschlecht, dass seinen Wunschgedanken nicht erfüllt hat, ist absolut akzeptabel und so geht es den Meisten. Allerdings sollte dieser Wunschgedanke nicht überhand nehmen und in einer Enttäuschung ausarten, in der man sich am Schluss fragen muss, ob man das Kind annehmen kann oder nicht. 

Die Enttäuschung darf nicht überhand nehmen! 

Natürlich ist so eine Art Gedankengang immer abhängig von Erfahrungen, die man gemacht hat. Mit der perfekten Schwangerschaft, mag das sogar durchaus ein Luxusproblem sein, wenn es ein Junge, statt einem Mädchen wird.

Aber andere widerrum, sind einfach nur froh, dass das Kind gesund ist, lebt, keine Folgeschäden mit sich trägt. Junge, oder Mädchen? Völlig egal, hauptsache gesund!

Falls ihr also enttäuscht darüber seid, dass es nicht euer Wunschgeschlecht wurde, es ist okay! Aber seid es nur kurz, denn ob nun die Zimmereinrichtung blau, oder rosa ist, ist nicht relevant, hauptsache es liegt dort jemand drin, oder nicht? 😉 

 

Eure

 

mamasdaily

 

 

1 Kommentare

  1. Ich nehme an, dass der Anlass für diesen Post der Beitrag einer anderen Bloggerin ist, die ihre Schwangerschaft total ablehnt, seit sie weiß, sie bekommt KEIN ZWEITES Mädchen,was mich, ehrlich gesagt sehr entsetzt hat. Wie kann man sein Kind ablehnen, weil es ein Junge ist (oder umgekehrt?) Ich gebe dir völlig recht, eine Schwangerschaft ist ein großes Geschenk, wenn man sich ein Kind wünscht und ein gesundes Kind ist dann ein echtes Glück. Ich habe mich auch tendenziell immer eher als „Jungsmama“ gesehen, aber natürlich wäre ich über ein Mädchen ebenso glücklich gewesen. Meine Schwangerschaft war auch sehr schwierig und ich bin bei der Geburt fast gestorben. Ich hatte leider nicht das Glück ein weiteres Kind haben zu dürfen, es hat sich nicht mehr ergeben. Ich wollte z.B. niemals ein Einzelkind, den Gedanken fand ich furchtbar. Aber vieles im Leben kommt anders als man denkt, ob das Geschlecht des Kindes, die Anzahl oder die Art und das Aussehen des Kindes. Was ist denn, wenn man das „Traummädchen“ bekommt und man sich dann natürlich das perfekte wunderhübsche Mädchen vorstellt und so ist es dann nicht? Wer sich ein Designerbaby nach Maß wünscht, hat nicht verstanden, was es bedeutet Kinder zu haben. Sie sind keine Deko und kein Mittel sich aufzuwerten. Ich stimme dir auch zu, dass ein kurzes Schlucken echt ok ist, wenn man eine konkrete Vorstellung hatte, was es werden soll, aber dann sollte es echt gut sein. Danke für dein Statement. Ich glaube, viele vergessen heutzutage, dass nicht alles im Leben selbstverständlich ist und nach Maß und Wunsch laufen muss.

    Mein Sohn ist mittlerweile erwachsen und hat nun die Aufgabe mir irgendwann vier Enkel zu schenken ;-), damit ziehe ich ihn gerne auf. Aber im Ernst, es ist doch sein Leben, wenn er schwul wäre (ist er nicht), gar keine Kinder wollte oder was auch immer.. es ist doch sein Leben.. Ich bin dankbar, dass ich einen so wundervollen jungen Mann großziehen durfte, er war und ist das größte Geschenk meines Lebens.

    Hier ist der Link zu meinem Geburtsbericht:
    http://stylepeacock.com/blogparade-meine-wahrheit-ueber-das-kinderkriegen/

    Viele liebe Grüße
    Chris

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