Konsequent erziehen, muss nicht streng sein!

Erziehung

Konsequent erziehen, bedeutet nicht, zwingend streng zu sein mit seinem Kind. Wichtig sind Rituale und Abläufe…


Ich mache mir sehr oft Gedanken darüber, ob ich mein Kind richtig erziehe, frage mich, welcher Erziehungsstil der bessere ist. Gibt es ein Richtig und gibt es ein Falsch? 

Und dann sitze ich da, schaue meinem Räuber beim Spielen zu, bin stolz und glücklich und denke mir oft, dass viel Erziehung in einer Automatik abläuft und ebenso vieles beeinflusst dadurch wird, wie man selbst seine Erziehung genoßen hat. 

Gibt es ein Richtig und ein Falsch? 

Mit dem ersten Kind ist das aber nicht so einfach! Ich stand anfangs völlig hilflos und überfordert da und wusste nicht wie. Je älter das Kind wird, desto mehr muss man sich ordnen und seine Richtung für die ganz eigene Erziehung finden.

„Soll es das trinken? Darf er das essen? Wann sind die Schlafenszeiten?“ Abgesehen von den ganzen Ratschlägen, Tipps und „ich mache das aber so“ – Sätzen, mit denen man anfangs konfrontiert wird, gilt es seinen ganz eigenen Weg zu finden. Es ist schließlich dein Kind! 

Erziehung

Unser Weg ist es, konsequent zu erziehen, aber nicht unbedingt streng. Im Endefekt bedeutet dies, sehr viel mit Abläufen und Ritualen zu erziehen. Klare Strukturen zu setzen, von Anfang an. Natürlich ist das nicht immer einfach, weil Kinder schlicht ihren eigenen Kopf haben und es Phasen gibt, an denen sie sich austesten müssen, was aber durchaus in Ordnung ist! Es bedeutet nicht, dass alles strikt nach Plan laufen muss! 

Seinen eigenen Weg der Erziehung finden

Diese Struktur und den Ablauf haben wir damals bei unserer Entlassung im Krankenhaus übernommen und fortgesetzt und in vielen Dingen schlicht erweitert.

Abläufe waren bereits damals auf der Intensivstation gegeben. Einmal am Tag Physiotherapie, feste Fläschchenzeiten, einen festen Arztbesuch und vieles mehr.

Zuhause angekommen, übernahmen wir direkt den Ablauf, der Mahlzeiten. In vielen weiteren Dingen führten wir Strukturen und Abläufe ein, weil wir feststellen mussten, dass er es gut annimmt und vieles konnten wir für uns selbst flexibler gestalten. 

Natürlich funktioniert ein konstantes schlafen legen um die bestimmte Uhrzeit nicht immer, aber das muss es auch nicht. Ich empfinde es nur für sehr sinnvoll und wichtig, den Kleinen von Anfang an Strukturen und Abläufe mitzugeben, konsequent zu sein, aber eben nicht streng!

Es gibt den Kleinen Sicherheit und Halt.

Ich zeige nicht mit dem Finger auf Andere und sage „das ist falsch“, oder verurteile, denn es gibt kein Richtig oder Falsch. Jeder Elternteil muss für sich entscheiden, was für seine eigene Familie gut ist, oder was eben nicht. 

Wir erziehen momentan konsequent, aber nicht gleich streng. Vieles mit Struktur, aber auch vieles mit dem normalen Mutterinstinkt aus dem Bauch heraus. Damit fahren wir sehr gut und ich bin mal gespannt, wie das bei eventuellen Geschwisterchen dann noch so läuft 😉 Demnächst kommt der Räuber in den Kindergarten, was wir davon halten und ob es nicht doch kindergartenfrei wird, lest ihr hier

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Und wie macht ihr das? Habt ihr eine bestimmte Methode? Oder macht ihr es schlicht aus dem Bauch heraus? 

 

Eure

Elternblog

 

 

1 Kommentare

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