Krabbelkurs und Mutter Kind Turnen, weshalb wir das super finden!

Einen Krabbelkurs mit zwei Jahren? Und Mutter–Kind Turnen? Genau, das machen wir jetzt seit Neuestem und wir finden es super!


Wir waren eigentlich nie die Sorte Eltern, die alles an Kurse abgearbeitet hatten, was angeboten wurde. Letztendlich hatte ich damals meinen Rückbildungskurs gemacht, Kanga kurz ausprobiert, fand der Räuber aber nicht so toll und die Babymassage dann regelmäßig zu Hause fortgeführt.

Ein Krabbelkurs mit zwei Jahren?

Nun sind wir mit seinen zwei Jahren in einem Krabbelkurs und im Mutter–Kind Turnen. Angemeldet zu diesem Krabbelkurs haben wir uns ursprünglich mit einem Jahr, allerdings ist es der einzige Kurs in der Stadt und im Umkreis und dementsprechend waren die Wartezeiten natürlich lang, so das wir nun also mit zwei Jahren einen Krabbelkurs anfangen.

Allerdings muss ich dazu sagen, hat die Dame des Kurses die Art und Variante dem Alter entsprechend angepasst, sprich „Krabbelkurs“ als Wort an sich ist da nun etwas deplatziert. Die Kinder sind alle gleich alt und altersentsprechend wird auch das Programm angepasst. Der Kurs findet immer einmal die Woche für ein 1,5h Stunden statt und tut uns beiden mehr als gut.

Weshalb ich nun jetzt mit den Kursen anfange?

Mir ist aufgefallen, dass der Räuber andere Kinder nicht gewohnt ist und der Umgang mit anderen Kindern ihm offensichtlich etwas schwer fällt, er ist außerdem sehr zurückhaltend und eingeschüchtert.

Da er kein Geschwisterkind hat und im Umkreis und Bekanntenkreis auch keine Kinder vorhanden sind mit denen er regelmäßig in Kontakt käme, entschied ich mich gezielt dafür, den Kontakt durch Kurse oder Spielplätze herzustellen.

Wir verbrachten also im Sommer viel auf Spielplätzen und nun eben auch in den Kursen. So hat er vor allem den Umgang mit anderen Kindern. Er spielt, lernt und wird selbstständiger und vor allem nicht mehr so zurückhaltend.

Fakt ist eben auch, dass seine Frühgeburt, diese Eigenschaft maßgeblich auch formt. Als wir also letztens bei unserer U7 waren, wurde genau das bemängelt. Wobei ich als Frühchen-Mama sowieso nicht unbedingt viel Wert auf Norm, Maßstäbe und Richtlinien lege. Wir sind da eher total entspannt, weil wir wissen, dass wir manchmal einfach noch nicht so weit sind. Und das ist auch okay so.

Da ich aber weiß, dass er nun bald in den Kindergarten kommen wird, möchte ich ihm die ersten Schritte dorthinein so leicht wie möglich machen. Und ich glaube, dass ich mit solchen Kursen, in denen er den Kontakt zu anderen Kindern bekommt und lernt ganz gut tut und es für ihn ein wichtiger Schritt ist und vor allem ein einfacherer für seinen Kindergartenweg.

Was meint ihr dazu? Habt ihr selbst auch ein sehr zurückhaltendes Kind? Wie habt ihr das gemacht?

 

2 Kommentare

  1. Ich bin mit meinem kleinen Mann (7 Monate) auch in einer Krabbelgruppe. Er sieht zwar regelmäßig seinen Cousin und seine Cousine, die sind aber mit 7 und 4 Jahren einfach nicht im richtigen Alter für unseren Mini-Mann. Und auch für mich bringt es viel in die Krabbelgruppe zu gehen. Die Kinder haben in etwa ein Alter und man kann sich mal mit den anderen Müttern über aktuelle Entwicklungen, Problemen und Fähigkeiten sprechen. Das ist einfach etwas anderes als mit einer Mama eines 7-Jährigen. Und auch der Mini-Mann ist begeistert davon. Die anderen Babys sind wahnsinnig interessant für ihn. Bei uns macht das die Schwester bei meiner Kinderärztin.

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