Geburtstag mal anders feiern, im Kreißsaal!

Gastartikel

Die liebe Anna, erzählt in ihrem Gastartikel, von ihrem seltenen, unglaublich tollen Erlebnis! Sie feierte im Kreißsaal ihren Geburtstag-der etwas andere Geburtsbericht…


Am 23.09.15 um 15:30 Uhr, wurde die Geburt unserer Tochter eingeleitet. Ich hatte schon 30 Minuten nach der Medikamentengabe Wehen.

Wir habens uns trotzdem noch eine Runde gemütlich gemacht und im Kreißsaal mit selbstgebackener Pizza fernseh geschaut. Ja, ich habe mit gedacht und am Tag zuvor noch Pizza gebacken! 😉

Auf Krankenhausfraß hatte ich keine Lust.

Da sich am Muttermund immer noch nichts tat, haben wir meinen Freund um 23:00 Uhr nach Hause geschickt und ich sollte kurz darauf auf die Station zum Schlafen.

Gastbeitrag

 

Zur Feier des Tages haben sie wohl entschlossen mich doch noch eine Weile warten zu lassen, damit ich um 24 Uhr alleine in meinen 24. Geburtstag feiern kann. Im Kreißsaal.

Ja hey, wer wünscht sich das nicht?

Morgens um 6:00 Uhr war der Muttermund noch immer unverändert und ich echt frustriert, die ganzen Schmerzen bisher umsonst.
Um 8:00 Uhr sagte ich meinem Freund noch, er soll sich Zeit lassen, es passiert hier ja eh nichts.
Bis ich um 9:00 Uhr schlagartig vom Wehensturm überrascht wurde.
Also hangelte ich mich schreiend am Geländer entlang in den Kreißsaal und forderte die PDA.

Die Hebamme schickte mich dann in den Kreißsaal und sagte, sie würde ihre Arbeit schnell beenden und in ca 15 Minuten bei mir sein.

WAS ZUR HÖLLE? 15 Minuten?

Ich dachte, ich muss sterben und sie erledigt in aller Ruhe ihre Arbeit? Mir war ehrlich danach ihr eine Kopfnuss zu verpassen.
An meiner Liege angekommen, drückte ich den Notfallknopf im Sturm. Zum Glück kam eine andere Hebamme und rief auch sofort den Anästhesisten.

ich forderte die PDA! 

Kurz bevor der kam, kam mein Freund noch im Kreißsaal an. Mit TADA – Kuchen und Geschenken in der Hand. Achja, da war ja was… Aber das dafür gerade keiner Nerven hat, merkte auch er schnell.Gastartikel
Kaum war die PDA gelegt, ging es mir blendend. Die wohl schrecklichsten 30 Minuten meines Lebens waren geschafft.
Dann hatte ich noch genug Zeit um ein Nickerchen zu machen, Kuchen zu essen und Geschenke auszupacken.

Bis dann um 16:18 Uhr mein größtes Geburtstagsgeschenk aller Zeiten in meinen Armen lag – unsere Tochter!

Gastartikel

 

Vielen Dank liebe Anna, für den etwas anderen Geburtsbericht! Selten, einmal, einfach toll! Alles Gute euch!

Anna findet ihr hieeer 🙂

 

 

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