Mom-work-life-Balance / Wie es erfolgreich funktioniert

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Bei mir gibt es keine Work-Life Balance, bei mir muss es schon Mom-Work-Life Balance heissen und das aus gutem Grund.., wie es erfolgreich funktionieren kann, erzähle ich euch gerne.


Wieso ich das „Life“ nicht mit „Mom“ verbinde ist ganz einfach, das hört sich blöd an, aber in diesem Satz steht „Mom“ eben auch für Arbeit.

Was für mich eine Mom-work-Life Balance ist

Ich muss also die Woche über nicht nur schauen, wie ich meine Work-Life Balance auf die Reihe bekomme, sondern eben wie ich meine Mom-Work-Life Balance meistere. Und das ist gar nicht so einfach, ohne direkt nach dem zweiten Tag völlig überzuschnappen, so wie ich es anfangs fast tat.

Aber mal zu Anfang. Ich bin Mutter, Bloggerin, Freelancerin, Minijobberin und mache gerade nebenher noch mein Fernstudium. Ansonsten kommt der normale Wahnsinn als Mutter mit dazu also das „Mom“ im Satz, wie Haushalt, Einkauf, Wäsche, Kochen und Co und spätestens vom Lesen müsste man eigentlich bereits kurz vor dem Burn-Out stehen.

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Aber die allerwichtigste Aufgabe, neben Beruf, Haushalt und Co ist, dass mein Kind nicht darunter leidet und glücklich ist.

Wie ich es mir sinnvoll einteile

Da ich etwas den Hang zur Glucke habe, fällt es mir natürlich umso schwerer seit Neuestem auch mal loszulassen, zu verstehen, dass er mit fast 2 Jahren, einfach nicht mehr mein Säugling ist, ist für mich schwer, aber es geht. Und zwar auch nur dann, wenn du das Vertrauen in die Person hast, die sich deinem Kind annehmen soll.

Da wir momentan keinen KiTa Platz bekommen können und er erst ab drei Jahren dann (hoffentlich) einen Kindergartenplatz bekommt, switche ich zwischen seiner Oma und mir selbst hin und her. Das ist für Oma machbar und für mich mehr als okay. Es ist also eine vertraute Person geschaffen, bei der sich auch der Räuber wohl fühlt und gerne dort ist und das ist unser großes Plus. Sonst würde schon bereits das „Mom“ in diesem Satz wackeln. So habe ich nicht alle, aber viele Nachmittage für mein „Work“.

Zu meiner „Work“ Story ist es relativ entspannt, da ich die Möglichkeit habe alles im Home Office zu machen. Der Nachteil allerdings momentan, ist die Tatsache, dass ich definitiv darauf angewiesen bin. Büro und Co kommt also derzeit nicht in Frage. Allerdings hat natürlich so ein Home Office nicht unbedingt nur Vorteile, im Gegenteil, die These, dass man sich chillig mit einer Jogginghose aufs Sofa haut und am Notebook abhängt, würde ich definitiv nicht unterschreiben!

Home-Office, die Vor- und Nachteile

Das Wichtigste an einem Home Office ist, dass du dir ganz dringend selbst deine Arbeitszeit sinnvoll einteilen musst, denn sonst hast du nie Feierabend..oder Pausen und das wird schnell zum Nachteil. Es verleitet einen doch immer wieder dazu, mal eben noch einen Anruf zu machen, oder mal schnell noch eine Mail zu checken. Also unbedingt direkt selbst konsequent die Arbeitszeiten strukturieren, oder sie sind bereits Firmenintern praktischerweise geregelt.

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Und dann ist da noch Einkauf, Haushalt, Wäsche und Co, sowie „Life“, das bedeutet für mich Familie, Freizeit, Ausflüge, Frau-Sein, Mama-Sein, Ehefrau-Sein. Und das funktioniert wirklich nur mit Struktur, einer guten Planung, an der alle am selben Strang ziehen.

Eine Mom-Work-Life Balance bekommt man also alleine nicht hin! 

Man muss sich somit von dauerhaften spontan Aktionen (größtenteils) verabschieden, denn die ganze Woche hat einen durchstrukturierten Ablauf, um das Nötigste zu schaffen. Und ich sage absichtlich das Nötigste, denn manchmal muss man auch Abstriche machen und da bleibt dann auch gerne mal absichtlich der Haushalt liegen und wir packen unsere Sachen, der Räuber und ich und machen, was uns gefällt. 🙂

Sommer Ideen

Zusammenfassend benötigt man also definitiv Hilfe von Außen, egal in welcher Form. Eine klare Struktur und Organisation, aber immer mit dem Fokus auf das, was wirklich wichtig ist. Sprich mein Kalender, Organisation, Ablauf und Struktur ist abhängig von meinem Kind und das noch viele weitere Jahre, aber machbar!

Ich freue mich auf eure Meinung 🙂

Falls ihr gerne mehr über Home-Office, Blogger-Selbstständigkeit und Co wissen möchtet, dann kommentiert doch einfach, je nach Interesse erzähle ich euch gerne mehr 🙂 


An der Stelle ein großes Danke! an die Räuber-Oma, die hier auch gerne mal reinliest 😉

2 Kommentare

  1. Ich bin sehr froh, dass es auch in anderen Familien funktioniert. Manchmal habe ich den Eindruck, nicht über Vereinbarkeit zu jammern, sei einfach grade nicht en vogue. Bei uns klappt es ganz ähnlich wie bei Dir, ich habe auf http://www.dailydress.de darüber gebloggt. Die Kleine ist bei den Omas und Opas oder im Kindergarten gut aufgehoben und ich arbeite drei volle Tage in der Woche. Vom ersten Tag an hat es problemlos geklappt.
    Liebe Grüße,
    Nicole

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