Neue Perspektive in der Elternzeit – Ich bin für mein Kind zuhause!

Mehr als zwei Jahre bin ich nun für mein Kind zu Hause und bereue keine Minute! Warum ich mich dafür entschieden habe…


Seit nun mehr als zwei Jahren bin ich mit meinem Kind zu Hause und geplant war das so erstmal nicht. Ich bereue allerdings keine einzige Minute davon.

Zu dieser Situation und Entscheidung kamen viele Momente und Entscheidungen, die das so lenkten, dass wir nun heute hier zusammen sind, immer noch. Ich möchte euch gerne diesen Weg erzählen und warum ich keine Minute davon bereue!

In meiner Elternzeit änderte sich alles

Damals befand ich mich in meinem Job, den ich jahrelang ausübte und den ich in meiner Ausbildung gelernt hatte. Ich mochte ihn!

Als ich schwanger war und es mitteilte, sah die Welt allerdings schnell anders aus, denn bereits da war klar, dass sich die Begeisterung in Grenzen hielt und ich den Job bereits just in dem Moment auch nicht mehr lange haben werde.

Natürlich nahm ich mir nach meinem Mutterschutz, ein Jahr Elternzeit und das war genau richtig so! Denn in diesem Jahr veränderte sich nicht nur der Räuber, sondern es veränderte auch sehr vieles in mir. Mit dem Wissen nach der Elternzeit nicht wieder einsteigen zu können, hatte ich viel Zeit für meine Gedanken. Und mir in meinem neuen Lebensabschnitt zu überlegen, wer bin ich? Und wo will ich hin? Ich sortierte meine Gedanken und es öffneten sich ganz neue Perspektiven.

mamasdaily

Ich fing nach der Geburt zu bloggen an, was mir immer mehr Spaß machte, sich entwickelte und ich selbst auch weiter darin gewachsen bin. Irgendwann war der Punkt erreicht, an dem ich den Fokus auf genau das legte, ich wollte genau das machen! Und nur das! Und das tolle? Ich kann es von zu Hause aus machen! Was mir die Möglichkeit gibt noch mehr all die wunderbaren Dinge zu erleben die der Räuber in seinen Entwicklungen mitmacht, in all seinen Phasen und all seinen Momenten.

Neue Perspektiven, neue Ziele und für mein Kind zuhause!

Den alten Job hatte ich also über Bord geworfen und eine neue Perspektive war da. Nach über zwei Jahren bin ich nun soweit, dass ich mit dem bloggen Geld verdiene. Ich habe mich selbst erweitert und mit Kind und Haushalt ein Fernstudium als Social media Managerin und Online Marketing Managerin gemacht, was mir die Möglichkeit bietet wie eine Mini-Agentur auf Freelance Basis vom Home Office aus, für Unternehmen, Firmen, StartUps oder Magazine zu arbeiten.

So war es mir zum Glück sehr lange möglich, den Räuber zu begleiten ohne KiTa. Ich habe keine Minute bereut und jede Sekunde genoßen. Und ich würde es genau so wieder tun, denn das ist eine Zeit, die leider viel zu schnell vorbei geht und nie wieder kommt. Eine Zeit, die man am liebsten festhalten möchte. Und ich habe es soweit es mir möglich war, auf meine/unsere Art auch getan…sie festgehalten, in dem ich da war.

Und wie sieht das dritte Jahr aus? Momentan befinden wir uns gerade in diesem, wir sind immer noch zu Hause, der Räuber kommt dieses Jahr in den Kindergarten, was bedeutet dass ich von meinen Zeiten etwas flexibler sein kann. Ansonsten managen wir Haushalt, uns, und das Home Office weiterhin…ich glaube ganz gut 😉

So langsam nabeln wir uns peu à peu ab, weil er das so möchte. Er zeigt mir, dass er andere Dinge erleben will und sehen will, gerne bei Omi ist oder im Krabbelkurs und es ist okay! Wir hatten unsere gemeinsame, innige Zeit (natürlich immer noch aber ihr wisst, was ich meine) und ich bin so dankbar darüber, dass ich das erleben darf und durfte und lege es jeder Mami ans Herz, diese Zeit mit zu nehmen sofern es möglich ist! Genießt eure Elternzeit solange es geht, macht aus eurer Elternzeit etwas, es kann so viele neue Perspektiven und Möglichkeiten öffnen. 

 

Eure Yvi

 

 

 

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