Vater, Mutter, Kind und dann? | Blogparade

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Vater, Mutter, Kind…und dann? Diese Frage beschäftigt mich gerade aktuell sehr. Soll es ein Geschwisterchen geben, oder nicht? Ein unmöglicher Gewissenskonflikt…


Nun ist der Räuber ein Jahr alt und dann kommt irgendwann die Zeit, in der man sich genau diese Frage stellt „Vater, Mutter, Kind und dann?“ Noch ein Kind, oder noch eines? Wieviele denn? Oder gar keines? 

Diese Gedanken bohren sich gerade immer intensiver fest und lassen mich einfach nicht los. 

Für manche mag diese Frage natürlich simpel sein. Für mich allerdings ist es ein sehr großer emotionaler Gewissenskonflikt. Viele von euch wissen, dass wir keine leichte Geburt hatten und zwei Monate zu früh auf der Welt waren. Und genau DAS ist das Problem! Blogparade-mamasdaily

Das macht meine Antwort auf die Frage Vater, Mutter, Kind.. und dann? nicht einfacher! Im Gegenteil!

Ich habe Angst! 

Angst davor, dass es noch schlimmer ablaufen könnte, als es bei unserem Räuber ablief.

Respekt davor, dass es wieder eine komplizierte Geburt werden könnte. Schnapp ich dann komplett über? 

Eine Unsicherheit davor, ob ich überhaupt zwei Kids wuppen kann? Oder ob mir das vielleicht einfach zu viel ist? Würde ich beiden gerecht werden?!

So…das war quasi der Teufel auf meiner Schulter. Dann sitzt da aber noch der Engel auf der anderen Seite. Und der sagt mir, dass eine Geburt auch ganz anders ablaufen kann, total schön, völlig normal ohne Komplikationen! 

Kinder brauchen Geschwister!

Die sind schließlich für die Ewigkeit, Freunde kommen und gehen. Auch das sagt mir der Engel auf der Schulter.

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Und dann sitze ich da und denke daran, dass ich selbst auch Geschwister habe und klar, kann ich es mir anders nicht vorstellen…aber will ich das? Nein!

Denn trotz aller Zickereien, die man vor allem in der Kindheit oft hatte, denke ich, sind sie unbezahlbar, wichtig und immer für einen da! 

 

Also ist Vater, Mutter, Kind…erst der Anfang? 

Aber was meint ihr? 

Ich rufe damit zur Blogparade auf! Mit dem Thema Vater, Mutter, Kind… und dann? 

– Wollt ihr nur ein Kind? Seid ihr glücklich mit einem Kind?

– Ist eine Familie, erst eine Familie, mit mind. 2 Kindern?

– Brauchen Kinder Geschwisterkinder? Ist eine Großfamilie toll? 

– Habt ihr vielleicht nur ein Kind und ‚bereut‘ diese Entscheidung nun doch?

– Werdet ihr all euren Kids immer gerecht? Wie wuppt ihr das?

 

Ihr seht Fragen über Fragen! 😉 Und genau das soll das Thema auch nicht zu sehr konkretisieren. 

Wie mache ich mit? 

Schreibt bis zum 1.Januar 2017 einen Beitrag zum Thema „Vater, Mutter, Kind und dann?“. 
Verlinkt diese Seite meines Blogs in Eurem Artikel und verweist auf die Blogparade.
Schreibt mir zu diesem Beitrag ein Kommentar mit dem Link, zu Eurem Beitrag und ich verlinke Eure Beiträge und stelle hier eine Liste zusammen.

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Ich hoffe auf viele tolle Beiträge, die ich gerne lesen möchte, um vielleicht auch in meinem Gewissenskonflikt einen Lichtblick zu finden 🙂 

Viel Spaß dabei 🙂 

 

Mitgemacht haben: 

 

-Natalia, von SimplylovelyChaos mit ihrem sehr schönen Beitrag über Geschwister – klick hier

– Anja vom Blog Suessfroschclub, hat sehr emotional geschrieben, wie das Leben mit ihrer Kleinen ist und wie ihre Gedanken zu einem Geschwisterchen sind. -klick hier

– Bianca vom Blog qi-mum, teilt meine Gedanken, hat aber einfach mal die Angst ausgeschalten und mir Mut gemacht. -klick hier

-Tanja vom Blog kruemelundchaos mit einem so schönen Beitrag und ihrer selbst aufgestellten Liste klickhier

 

Eure

Elternblog

 

 

 

33 Kommentare

    • Hallo Ari ☺️
      Herzlich Willkomen hier
      Wie alt ist denn euer Kleines, wenn ich fragen darf?
      Ja, ein echt komplizierter Gewissenskonflikt

      Ganz liebe Grüße

      Yvi

  1. Ich selbst kann da schlecht mitreden, da ich noch keine Kinder habe. Jedoch hat meine ältere Schwester direkt 3 Jungs und das auch recht nah beieinander vom Alter. Ist jede Menge Arbeit und ich habe höchsten Respekt vor ihr. Ich bin schon platt, wenn ich die Jungs mal einen Tag hüte.

    Liebst, Elisa von http://www.elisazunder.de

    • Hallo Elisa,

      schön, dass du hier bist ☺️
      Oh, da zieh ich dann aber auch den Hut vor der Schwester 😉
      Glaube ich dir aufs Wort! Vorallem finde ich es schwierig, wenn
      die Kids dann so dicht zusammen liegen, alterstechnisch.
      Mit Sicherheit zu meistern-aber nichts für mich

      Liebe Grüße

      Yvi

    • Liebe Andrea,

      genau so sehe ich das eigentlich auch…
      obwohl es immer mal wieder Zank und Zoff gibt, sind doch
      Geschwister trotzdem was tolles und immer da!

      Liebe Grüße

      Yvi

  2. Ein toller Beitrag:-). Ich habe zwar noch keine Kinder, dennoch kann ich deine Gedankengänge nachvollziehen und finde es voll mutig und offen, dass du sie mit uns teilst:-). LG Tatjana

  3. Meine Liebe, ich finde das Thema sehr spannend! Ich selber habe Geschwister und für mich stand es immer fest, dass ich zwei Kinder haben möchte. Zum Glück hat es auch geklappt! <3

    Ganz ehrlich… Kinder brauchen Geschwister! Aber es ist kein Muss. Hauptsache, du bist dazu bereit. Ich kenne deine Baby-Geschichte und kann deine Gedanken nachvollziehen. 🙂

    Ganz liebe Grüße,
    Mihaela

    http://www.beauty-mami.de

    • Hey Mihaela,

      schön, von dir zu hören!
      Genau dieser Gewissenskonflikt ist alles andere als einfach.
      Auf der einen Seite, seh ich das gleich wie du. Man hat selbst
      Geschwister und möchte das dem jetzigen Kind weitergeben bzw auch
      mitgeben.
      Auf der anderen Seite natürlich meine Story. Und dann die Frage
      soll ich, kann ich, oder soll ich lieber nicht.
      Puhhh..

      Liebe Grüße

      Yvi

  4. Ja letztendlich immer eine schwierige frage….ich selbst habe 2 (die große 4 und der kleine 1). Ich selbst habe 6 geschwister und deshalb stand für mich eigentlich immer fest : mindestens 2 kinder. Ich finde geschwister schon wichtig. Ich muss aber auch ganz klar sagen, mehr als 3 kinder würden für mich auch nicht in frage kommen. Zu viele geschwister sind nämlich auch echt anstrengend ich kenne aber selbst auch viele die nicht mehr als ein kind möchten. genau an denen sehe ich aber leider auch wie die kinder verwöhnt und vertätschelt werden und teilweise dadurch auch echt verzogen werden (bitte nicht als angriff auffassen, das sind nur persönliche Beobachtungen aus dem eigenen bekanten~ und freundeskreis).
    Letztendlich kann euch die entscheidung wohl niemand abnehmen. Die Ängste auch nicht aber ich kann aus voller überzeugung sagen, die kommen auch wenn die erste Geburt ohne komplikationen für das Kind verläuft. Ich glaube angst hat man immer besonders dass man den beiden (dreien…vieren….usw) nicht gerecht wird. Bei mir wurden die zweifel ganz groß als nummer 2 da war. Koliken…wollte nur zu Mama. Dadurch hatte ich ganz schlimm das Gefühl kind 1 wirklich nicht gerecht zu werden. Nach einer kurzen weile des trotzes durch eifersucht war das baby dann aber doch super akzeptiert und kind 1 hat sich einfach selbstständig zum helfen angeboten und als die schlimme zeit vorbei war, war alles wieder gut. Egal wie ihr euch entscheidet ich wünsch euch viel erfolg und dass die ängste schnell verfliegen

    • Liebe Manuela,
      danke für deinen Beitrag zu meinem Gewissenskonflikt!
      Aus der Sicht, dass man auch mit Kinder Ängste hat, indemfall
      es anderen nicht gerecht werden zu können… so habe ich es noch
      gar nicht betachtet. Aber da gebe ich dir recht, mit Sicherheit hat man
      eine gewisse Zeit mit den Eifersuchts Problemen zu kämpfen etc…
      Danke für diesen Einblick 🙂

      Liebe Grüße

      Yvi

  5. Sehr spannendes Thema. Wenn man sich dazu äußert, kann das verwundbar machen. Vielleicht traue ich mich im Weihnachtsurlaub trotzdem, was zu schreiben. Bin gespannt auf die anderen Beiträge!

    • Liebe Andrea,

      ich bin aufjedenfall gespannt, auf deinen Beitrag und deine Meinung! Würde mich freuen. Verwundbar würde ich es nicht nennen, es kommt
      immer darauf an, wieviel Emotion man in diesen Beitrag hinein packt, oder
      einfach nur wieviel Meinung. Ist natürlich ganz dir überlassen. Genau deshalb
      habe ich das Thema verallgemeinert und nicht zu sehr konkretisiert. 🙂

      Herzliche Grüße

      Yvi

  6. Ich verstehe dich sehr gut.Ich wäre bei der Geburt meines ersten Kindes fast gestorben und hatte alles andere als eine schöne Geburt. Ich will aber trotz allem auf jeden Fall noch mehr Kinder. leider hatte ich vor kurzem eine Fehlgeburt, aber aufgeben gibt es nicht. Den die alternative wäre keine Kinder mehr zu bekommen und das wollen mein mann und ich auf keinen Fall.

    • Wow…danke für deine Antwort.
      Dann teilst du aufjedenfall ähnliche Gedanken..
      Wie vereinbarst du das mit deiner Angst, überwiegt der Wunsch?

      Liebe Grüße

      Yvi

  7. Mein Sohn ist jetzt 2 einhalb und ich mich holt das erlebte immer wieder ein, aber ich habe gelerntdamit umzugehen . dabei hat mir ein Buch geholfen ( der Titel lautet :es war eine schwere geburt) und hypnobirthing angstlösung und Yoga. Mein Sohn ist so ein toller kleiner Mensch, ich will das unbedingt nochmal alles erleben. Mir hilft auch ein bisschen der Gedanke, ji dass es ja nur besser werden kann als das letzte mal.aber es kostet mich immernoch sehr viel kraft mit dem erlebten umzugehen.

    • Wenn du möchtest können wir auch per email nochmal schreiben, dann kann ich dir auch erzählen wie das genau bei mir war, ich war nach einem Jahr definitiv noch nicht bereit für eine neue Schwangerschaft. Du kannst dich ja per email melden wenn dir danach ist :)mir hilft es auch immer mit Menschen zu sprechen die es einigermaßen nachvollziehen können wie schlimm und lähmend angst ist…

  8. Hallo!
    Für uns war immer klar, dass unsere Tochter ein Geschwisterchen bekommen soll. Als sie 3 war, wurde ihr Bruder geboren. Die Anfangszeit war … emotional…
    Sie tat sich nicht leicht mit ihrer neuen Rolle (war zu ihm aber immer sehr lieb!).

    Jetzt sind sie 4,5 und 1,5 Jahre alt und ein Satz von meiner Tochter bestätigte mich in allem: „Mama, stell Dir vor, der R. wäre gar nicht auf der Welt. Da hätten wir viel weniger Liebhaben und Spaß bei uns daheim, oder?“

    Ja, Trubel (und definitiv Wäsche!) ist mehr im Haus. Aber auch mehr Liebe und Lachen. Und wenn beide zusammen spielen und ich in Ruhe einen Kaffee trinken kann und nicht als Spielkamerad herhalten muss … dann weiß ich, dass ein Geschwisterchen auch Freiraum für die Mama bringen kann (abgesehen von all der Liebe, die man nicht teilt, sondern vervielfacht).

    Werde ich beiden gerecht? Behandle ich sie gleich?
    Ja und Nein.
    Ich will sie nicht gleich behandeln, weil sie nicht gleich sind. Ich will sie gleichwertig behandeln! Und ja, ich denke, das geht sehr wohl.

    Nur Mut! Das Positive überwiegt jeden Zweifel und auch die Startschwierigkeiten.

    Alles Liebe
    C.

    • Hallo 🙂

      Und herzlich Willkommen erstmal. 😉
      Wow…das ist wirklich ein sehr schön geschriebener Text!
      Ein Text, der mir gerade Mut macht und mir ein Lächeln
      aufs Gesicht zauberte. Ich danke dir!

      Liebe Grüße

      Yvi

  9. Liebe Yvi,

    Endlich habe ich den Beitrag für deine Blogparade fertig. Ich habe deinen Artikel gelesen und wusste, das ist auch ein Thema für mich. Ich habe drei Kinder – alles Wunschkinder – aber die Entscheidung für ein/zwei/drei Kinder hat mich jeweils sehr gefordert.
    Hier meine Geschichte:
    http://www.qi-mum.at/2016/12/12/vater-mutter-kind-und-dann/

    Ich wünsche dir alles Gute bei der Entscheidungsfindung!

    Liebe Grüße
    Bianca

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