Was tun, wenn mein Kind Angst vor dem Zahnarzt hat?

Zaehne

Hilfe, mein Kind hat Angst vor dem Zahnarzt! Was man tun kann, was deinem Kind helfen könnte, das habe ich euch mal zusammengefasst…


Zahnarzt, schon alleine bei dem Wort stellen sich bei vielen Eltern bereits die Nackenhaare! Aber alles halb so wild! Das sagt nun die, die zahnärztlich tätig war, vor ihrer Elternzeit und hat nun gut Reden… mit meiner beruflichen Erfahrung und unzähligen Kindern in meiner damaligen Praxis, mit denen ich zusammen arbeitete, möchte ich euch gerne etwas mit auf den Weg geben.

Das Ding mit dem Zahnarzt…muss also gelernt werden! Ihr seid als Eltern Vorbilder für eure Kinder und so auch beim Zähne putzen! Sieht das Kind einen täglicher Ablauf, stuft es das als völlig normal ein und empfindet es irgendwann weniger als Drama.

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Putzt spielerisch auch mal die Puppen zusammen mit euren Kindern, oder lasst euch auch mal von euren Kindern die Zähne putzen. Irgendwann wollen sie es bei sich selbst ausprobieren! Es fordert Zeit, Disziplin und vor allem einen geregelten Ablauf.

Wann muss mein Kind eigentlich zum Zahnarzt?

Wirklich sinnvoll ist es bereits im Babyalter, zu deiner eigenen Kontrolluntersuchung, dein Baby mit zu nehmen, leg es bei dir auf den Bauch, es lernt dann bereits die Umgebung und Geräusche kennen. Natürlich nicht zu Füllungen, Zahnextraktionen und Co! Spätestens mit dem ersten Milchzahn versucht man dann spielerisch mit dem Spiegelchen in den Mund zu schauen. In den Kindergärten gibt es seit Jahren tolle Zahnarzt Aktionen, bei denen entweder der Kindergarten eine Praxis besucht, oder die Zahnärztin den Kindergarten.

Milchzähne sind genau so wichtig, wie die bleibenden Zähne! Ein oft verbreiteter Mythos, dass die Milchzähne keine Relevanz tragen, weil sie sowieso nicht lange da sind. Ist falsch!

Denn auch ein zerstörter Milchzahn überträgt alle Bakterien und Keime, in den bereits angelegten, darunter liegenden, bleibenden Zahn. Der bricht dann also bereits krank durch.

Gesunde Zähne, ein Schönheitsideal.

Vor hunderten von Jahren, waren die Zähne nicht allzu wichtig, man konnte sich vieles sowieso nicht leisten und die Zahnärzte galten als Metzger. Ein guter Zahnarzt war erkennbar an seiner gut bestückten Halskette, die geschmückt war, mit extrahierten Zähnen. Klingt für uns abschreckend, war aber damals ein gutes Zeichen. Heute wird viel von den Kassen gefördert, leider immer noch bezogen auf prophylaktische Maßnahmen, zu wenig, aber es hat sich einiges getan. Das Schönheitsideal ist ein anderes geworden. Zähne sind inzwischen ein Aushängeschild.

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Hast du tolle, gesunde Zähne, ein schönes Lächeln, dann wirkst du automatisch gepflegt und sympathisch für dein Umfeld.

Gibt euren Kindern einen guten Start

Für genau so einen guten Start und ein tolles Aushängeschild sind wir als Eltern verantwortlich. Der Zahnarzt kann viel, aber die Eltern müssen vor allem selbst anpacken! Disziplin, Routine und Ablauf sowie ein gutes Vorbild zu sein ist wirklich wichtig. Zeige deinem Kind auf gar keinen Fall, dass der Zahnarzt für dich eventuell nicht der beste Freund ist, denn dann ist dein Kind unsicher, skeptisch und misstrauisch. Wenn es für dich zuviel ist, gib diese Aufgabe ab an Papa oder Oma. Aber bitte lass sie deshalb nicht weg!

Zusammengefasst hilft letztendlich Disziplin, Geduld und Zeit und das von Anfang an. Wichtig ist als Vorbild zu agieren und einen geregelten Ablauf auch für die Zähne zu finden, so bekommt dein Kind die Angst erst gar nicht, weil es das Normalste auf der Welt ist. 

Einen guten Start und tolle Zähne!

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