Frühchen Eltern berichten / Zwillinge, sie mussten um ihn kämpfen!

Fruehchen Eltern

Bei den heutigen Frühchen Eltern, gab es gleich doppeltes Glück, obwohl es hieß, dass eine Schwangerschaft unmöglich wäre…


Ich konnte eigentlich nicht schwanger werden!

Alle Frauenärzte sagten…

„sie können auf natürlichem Weg höchstwahrscheinlich keine Kinder bekommen, es wird auf eine künstliche Befruchtung hinauslaufen“…

10 Jahre lang !

Dann ist Florian in mein Leben getreten und hat das alles widerlegt.

Wir kannten uns 5 Monate, als wir wussten das wir heiraten werden. Und 4 Monate später war ich schwanger…ICH…ohne künstliche Befruchtung!! Ich hab es ganze 3 Monate nicht fassen können. Florian hat sich sofort gefreut mit Fragen wiewo stellen wir das Bett hin“ usw…-

Fruehchen Eltern

Da war noch nicht zu ahnen, dass es zwei werden sollenEs war alles soweit ok…Bis Mitte Juli 2014
denn da hatte ich überall Blut in der Toilette! Ein Schock! 

Ab dieser Zeit war ich über 6 Wochen im Krankenhaus und musste fast nur liegen, bis auf manchmal duschen und zur Toilette gehen. Die Fruchtblase meines Sohnes war eingerissen…Ich hab jeden Tag Blut und Fruchtwasser verloren. Mal mehr und mal weniger.

Die Neonatologen waren gleich da und man hat mir die Lungenreife gespritzt. Es war wie im Film, in einem sehr schlechten. Zum Glück habe ich noch viele Wochen durchgehalten.
Die Kinder mussten dann in der 31+1 Ssw geholt werden.

Alle Ärzte waren sich nach der morgendlichen Untersuchung schnell einig.

!!!Sie müssen jetzt raus!!!

Meine Tochter ist in 2 Wochen kein bisschen gewachsen und mein Sohn hatte viel zu wenig Fruchtwasser.

Anstatt 25.10.2014 ,wurde es der 25.08.2014.

„Wir müssen um Ihren Sohn kämpfen“

Leider fing ab diesem Tag die schlimmste Zeit meines Lebens an.
Und wir hätten doch eigentlich glücklich mit beiden in einem Bett liegen müssen und Glückwünsche entgegen nehmen. Aber es war leider für uns alle 4 komplett anders.

Nach 4 Stunden durfte mein Mann erst zu Ihnen. Es war die absolute Folter für ihn!
Er wurde immer wieder weg geschickt, mit den Worten „ihrer Tochter geht es ganz gut um ihren Sohn müssen wir noch kämpfen.“
Mir ging es nach dem Kaiserschnitt nicht gut, deshalb war ich lang im Aufwachraum. Als ich in meinem Zimmer war, kam irgendwann die Ärztin von Leon mit meinem Mann rein.
Sie sagte es ist kritisch und wir müssten auf alles gefasst sein.

Mein Sohn hat kurz nach der Geburt in diesem warmen Raum das atmen aufgehört, er musste sofort intubiert und noch vieles anderes werden. Er ist mit einer Lungenentzündung und 40 Fieber auf die Welt gekommen.
Leider hat man das bei der täglichen Kontrolle meines Blutes nicht entdeckt.
Er wog 1620 GrammDie Ärztin die ihn entgegen nahm hat 3 Tage das Krankenhaus nicht verlassen um immer nach ihm sehen bzw. ihn behandeln zu können
(sie ist sein (unser) Engel!!)

Meine Tochter war noch winziger und wog 1220 Gramm. Sie wurde auch an viele Apparate angeschlossen und viele Sachen klebten an ihr, aber sie war soweit stabil sagten die Ärzte.
Maria hat kurz nach der Geburt schon lauthals Ihrem Ärger Luft gemacht und hat damit den Schwestern das Leben schwer gemacht. Nicht mal Zuckerlösung half.

Nach einer Hirnblutung wurde meinem Sohn noch ein Shunt mit Reclam Kapsel gelegt (ein Teil des Hirnwassers wird so abgeleitet)
Zwei Wochen nach der Geburt war er aus der größten Gefahrenzone.

Fruehchen Eltern

Maria ist nach 1,5 Monaten endlich raus gekommen und Leon nach 2 Monaten mit Sauerstoff und Monitor.

Heute sind sie 2,5 Jahre und haben alle Erwartungen übertroffen. Mein Sohn ist normal entwickelt und meine Tochter ist, lt. Ärzten überdurchschnittlich entwickelt.


Möchtet ihr Eure Frühchen Geschichte erzählen? Dann mailt mir doch an mamasdaily@gmx.de

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