Begegnung auf Augenhöhe, warum das für dein Kind wichtig ist!

Mal von all den modernen, alten und verschiedenen Erziehungsstilen abgesehen….ist die Begegnung auf Augenhöhe mit seinem Kind immens wichtig, warum ich das zelebriere…


Um ehrlich zu sein, mache ich nicht das Internet auf, suche in einer Suchmaschine nach verschiedenen Erziehungsstilen und finde für mich die beste raus, nach der ich dann mein Kind erziehen werde. Ich handele nach Instinkt, Vernunft und Bauchgefühl, gepaart mit der eigenen Erziehung die ich genossen haben. Ich eifere keinen Trends hinter her, bin aber immer offen für Neues.

Ob das gut ist weiß ich nicht, ob das richtig ist, auch nicht. Das kannst du dir selbst aber bei keinem gesuchten Erziehungsstil beantworten, denn es gibt kein Richtig und es gibt auch kein Falsch.  Es kann eben nur das geben, bei dem ihr euch am wohlsten fühlt.

Den Begriff „Begegnung auf Augenhöhe“ könnt ihr auch mal suchen. Dort findet ihr die unterschiedlichsten Ansichten. Ich interpretiere da für mich mein ganz eigenes hinein.

Was bedeutet „Begegnung auf Augenhöhe“ eigentlich?

Für mich fängt die Begegnung auf Augenhöhe schon mit Kleinigkeiten an, mit der Tatsache das ich mich bei einem Gespräch immer wieder auf „Augenhöhe“ begebe, mich hin knie und mit dem Räuber spreche und nicht von oben herunter mein Kind anspreche. Ich finde das wichtig. Für andere mag das eine Kleinigkeit sein, für mich ist das von immenser Bedeutung und ein wichtiger Kommunikationsbestandteil, der nicht missachtet werden sollte in einem Familienleben oder allgemein in einem Leben miteinander.

Denn die Tatsache mit jemandem von „oben herunter“ zu kommunizieren zeugt indirekt und vielleicht auch ungewollt „ich habe das Sagen“ und „stehe über dir“ . Das mag als Elternteil vielleicht schon in einer Form so sein, aber das Kind hat in einer Familie nun mal nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte.

Und da sind wir schon bei den weiteren Gedanken was für mich „Begegnung auf Augenhöhe“ bedeutet. Ich finde betrachtet man das Ganze läppern sich Kleinigkeiten über den Tag verteilt zusammen. Dazu gehört für mich auch, dass ich den Räuber aussprechen lasse. Ja, da mag jetzt jeder denken „ist doch normal“ …offensichtlich nicht, beobachte dich mal selbst, wie oft du in die Erzählung des Kindes ungewollt oder unbewusst hinein grätschst. Wir wollen selbst als Elternpaar, das unsere Kids uns ausreden lassen, dann sollten wir ihnen die Chance ebenfalls geben, oder nicht?

Das gegenseitige begegnen bedeutet für mich auch, dass man die Gefühle des anderen ernst nimmt. Ich finde oft und leider viel zu oft nimmt man die Empfindungen des Kindes nicht so ernst. Mit einem einfachen „stell dich nicht so an“ oder “ ist doch nicht so schlimm“ blockt man Dinge ab, die vielleicht für das Kind ganz groß in dem Moment sind.

Dein Kind hat nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte! 

Damit will ich nicht sagen, dass ich auf jeden Pups des Räubers eingehe, wenn ich eigentlich weiß das er sich vielleicht auch einfach nur gerade mal wieder „ausprobieren will“ aber ich musste mich immer wieder selbst dabei beobachten, wie ich vieles auch aus eventuellem Zeitmangel abgetan habe. Und stellte mir dann irgendwann die Frage „ist das gerechtfertigt“ ? Sollte man sich so begegnen?

Das Begegnen auf Augenhöhe kann also ganz unterschiedlich definiert werden und umgesetzt werden, wichtig ist nur, dass man sich eben nicht nur als Elternteil in der Pflicht sieht sondern auch dem Kind seine Rechte zu ordnen kann und ernst nimmt. Und vor allem das Eltern-sein nicht als eine Funktion sieht, sondern Spaß dabei hat auch wenn es oft nicht einfach ist!

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