Du musst keine Expertin sein, um gut zu sein! Sei du selbst, für dein Kind!

Ein wichtiger Punkt, der zwischen all diesem Druck und das immer mehr haben wollen und noch eines drauf setzen fehlt…der, ob es dein Kind interessiert…


Natürlich ist es immer einfach zu sagen, dass einem der Druck unserer Gesellschaft nicht annähernd tangiert. Mütter, die alles besser wissen. Familien, die nach Außen hin perfekt wirken. Instagram- Mamis, die durchgehend saubere, weiße Hochglanz Wohnungen haben und überhaupt Kinder die grundsätzlich lieb sind und durchschlafen, Meister-Esser sind, sich nicht schmutzig machen, anständig, freundlich und immer gut angezogen sind. – Kennt ihr das?

Ich auch nicht! Und deshalb ist dieser Druck auch unterbewusst jeden Tag aufs Neue ziemlich groß. Unbewusst, aber da. Er berührt einen doch und zwar tief im Inneren. Aber muss man denn in allem eine Expertin sein, reicht es nicht einfach „nur“ gut zu sein?

Während wir jeden Tag versuchen perfekt zu sein, es allen recht zu machen, die beste Mutter zu sein und dem Druck der Gesellschaft hinter her zu hecheln wie ein Hündchen einem Stöckchen, vergessen wir dabei eines völlig – unsere Kinder

Mein Kind ist glücklich und das zählt! 

Denn ist es für unsere Kinder relevant ob wir perfekt sind oder Experten? Oder reicht es vielleicht auch, wenn wir einfach „nur“ gut sind?

Ich sage euch ehrlich, mir reicht es. Mir reichen auch die schlechten Gewissen dabei, wenn ich dem Stöckchen mal nicht hinter her gerannt bin. Ich bin gut und das reicht. Mein Kind ist glücklich und das zählt. Dabei muss ich nicht perfekt sein, mich selbst toppen, um anderen etwas zu beweisen, die mir egal sind. Oder eine Expertin in Dingen zu sein, die ich einfach nicht bin. 

Das heißt konkret für mich, es gibt nicht die perfekten, gestellten Instagram Bildchen, denn so sieht es nun mal bei uns nicht aus. 

Es gibt nicht jedesmal, bei jeder Aktion einen Kuchen für den Kindergarten, nur damit ich dabei bin. Nein, es gibt ihn dann wenn ich selbst auch Zeit dafür habe und es gerade passt. Es darf gerne auch „nur“ einen Marmorkuchen sein und keine 3-stöckige Elsa Torte mit selbstgemachter Fondant Figur. 

Mitmischen im Elternbeirat, alles basteln, was gebastelt werden muss. In jedem Verein und Kurs mit organisieren, Fahrgemeinschaften anführen, mal die Kinder der Nachbarn übernehmen. – mag ich nicht.

Ich bin froh, wenn mir woanders jemand Organisationen abnimmt, da ich selbst zu Hause einiges organisiere jeden Tag, Selbstständig bin und für Positionen außerhalb unseres Familienkreises kein Nerv habe und froh bin, wenn es motivierte Mütter gibt, die das gerne machen. Da muss ich mich nicht vordrängeln.

Ich bastel genau das, was verlangt wird, was der Räuber in Kursen, Vereinen oder Kindergarten benötigt. Nicht noch 2 Drachen mehr, Adventskränze die man stundenlang am Abend bindet, oder die größte Laterne. Nein, es gibt die Laterne die dem Räuber gefällt. Nicht die Beste oder Größte. 

Versteht ihr was ich meine? Ich will damit sagen, dass wir doch vieles nicht für uns und unsere Kinder machen, sondern für dich und mich, für die Gesellschaft. Und sind wir mal ehrlich? Was ist wichtig?

Dein Kind, oder Mütter in der Schule, Eltern im Kindergarten, die Nachbarn?  Die beste und größte Torte, ansehen im Elternbeirat, Bastel-Queen im Kinderkurs, oder Housewife des Jahres?

Du musst also keine Expertin sein, um gut zu sein! Frag doch einfach mal dein Kind, welchen Kuchen es möchte, oder was gebastelt werden soll. Das ist wichtiger, als alles andere…

 

 

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