Elternzeit und dann? Wo mich mein Mamablog hinführt

Elternzeit

Manchmal ist die Elternzeit ganz klar abgesteckt und man weiß, was man danach macht. Aber manchmal ist alles offen und dann kommt man ins Grübeln…


Bereits in meiner Schwangerschaft war mir klar, dass ich mich von meinem damaligen Arbeitsplatz verabschieden muss. Mit den Worten „da kann sich der Staat auch nochmal was einfallen lassen, damit man solche Frauen gleich kündigen kann“ , war mein Chef nicht sonderlich begeistert, über die Auskunft meiner Schwangerschaft.

Und so war ich erstmal deprimiert, hilflos und hatte Angst. Ich dachte eigentlich immer, man wäre safe, also nicht ich, sondern mein Platz. …von wegen!

Wenn man in der Schwangerschaft den Arbeitsplatz verliert

Das war ich in meiner Schwangerschaft, in meiner Elternzeit und danach ließ er mich fallen, wie eine heiße Kartoffel und ich stand da, mit nichts. Mein Platz war besetzt, einen alternativen Platz gab es nicht und so kam die Kündigung. Vielen Dank-für nichts.

In dieser Zeit, ein paar Monate nach der Geburt des Räubers, fing ich bereits das bloggen an und es eröffnete mir ganz neue Perspektiven. Zunächst war es für mich ein Hobby, zum Abschalten aus meinem Mama-Alltag, was aber immer mehr an Intensität gewann und somit auch relativ schnell das erste Geld verdient wurde. Aus Hobby wurde Leidenschaft und aus Leidenschaft inzwischen ein großer Teil meines Lebens und nicht mehr weg denkbar.

Elternzeit

Und genau das war der Grund, weshalb ich mir in meiner Elternzeit Gedanken darüber machte, ob ich in meinen alten Beruf zurück kehren soll, oder einfach etwas komplett Neues machen möchte.

Ich bin etwas über 30 und nicht mehr die Jüngste, ausserdem habe ich Familie und trage ausser ein paar Blog Einnahmen nichts in die Kasse bei. Somit war ich wirklich ängstlich und etwas verhalten.

Aber kennt ihr das? Wenn es euch einfach nicht los lässt und es euch fast in den Füßen juckt?

Ich musste es also tun!

Der Blog wurde zu meiner Nebenselbstständigkeit und ich eröffnete zusätzlich meinen eigenen kleinen Onlineshop. Der erste Fuß war gesetzt. Die ersten Einnahmen waren da. Ich war glücklich. Aber mir war klar, dass das nicht meine Zukunft sein kann.

Neben dem Blog hatte ich immer wieder kleine Projekte, als Freelancer quasi. Schreiben für diverse Magazine, Seo optimierte Texte verfassen, oder auch einfach Seiten für Firmen verwalten. Deshalb überlegte ich mir daraus mehr zu machen und es zu professionalisieren.

Elternzeit

Ich entschied mich also für ein Fernstudium im Bereich Social media Management und Online Marketing.

Und nun bin ich also hier, weg von dessen was ich mal gelernt habe (mit einem leicht weinenden Auge) zum Glück weit weg von meinem frauenfeindlichen, Ex-cholerischen Chef und angekommen in dessen, was mich gerade sehr glücklich macht. Mein eigenes, noch kleines, Home-office.

Eine Elternzeit, die in Sachen Job nicht ganz so abläuft, wie man es sich vielleicht gewünscht muss also nicht gleich bedeuten, dass es das Ende für einen selbst ist. Im Gegenteil, vielleicht muss man gerade dann den Aufbruch zum Umdenken nutzen und eine neue Chance ergreifen.

Der aktuelle Stand ist also gerade Mama-sein, Blog, Shop, Freelancer, ein fast fertiges Fernstudium und einen kleinen Minijob in diesem Bereich. Ziel: fertiges Studium und einen Teilzeitjob.

Work

Wie ich den ganzen Kram zu Hause manage, das erzähle ich euch ein anderes Mal 😉

Falls ihr Anregungen oder Fragen habt, hinterlasst mir doch gerne einen Kommentar 🙂

 

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