Für uns war eine KiTa keine Option!

Viele von euch wissen, bald geht es los! Der Räuber kommt in den Kindergarten! Und viele von euch  wollten wissen, wieso wir nicht bereits in der KiTa sind…


Ihr Lieben, viele haben danach gefragt, wieso wir mit dem Räuber nicht bereits in der KiTa sind und dazu möchte ich euch gerne was schreiben.

Bald ist es soweit, der Räuber kommt in den Kindergarten, mit drei Jahren. Wieso wir nicht in die KiTa gingen, ist ganz einfach zu beantworten.

KiTa war für uns keine Option! 

Für mich war es schon in der Schwangerschaft klar, dass ich alle Zeit der Welt mit diesem kleinen Würmchen verbringen mag. Unabhängig also davon, dass er als Frühchen auf die Welt kam. Mit der Tatsache, dass es dann für uns aber so war, festigte diese Tatsache unsere Entscheidung umso mehr, das eine KiTa nichts für uns ist.

Finanziell musste man sich natürlich einschränken, aber das war es uns wert. Jeder einzelne Schritt und jede Phase sog ich auf wie ein Schwamm. Unsere Möglichkeiten waren da, warum hätten wir sie also nicht nutzen sollen? Die Kinder werden viel zu schnell erwachsen, nabeln sich ab und werden groß. Und bevor diese Zeit anfing, wollte ich sie für mich haben.

Ich bin der Meinung, jeder Elternteil, der es irgendwie finanziell oder beruflich ermöglichen kann, sein Kind bis drei Jahre zu Hause zu lassen, sollte dies auch tun. Das ist nicht nur eine Zeit, die du als Mami eventuell selbst noch brauchst, sondern die auch dein Baby benötigt.

Dein Baby braucht die Zeit! 

Ich habe im Familienkreis ein Beispiel in der es leider so nicht möglich ist. Beide sind selbstständig und haben bereits in der Schwangerschaft schon ein KiTa Platz gebucht, klar!

Denn auch da sind die Plätze genau so rar wie im Kindergarten selbst. Und so kommt das Kind also bereits mit einem Jahr in die KiTa, womöglich davor schon stundenweise zu einer Tagesmutti. Und das ist okay. Denn wie soll es auch anders gehen? Und auch die, die Selbstständig sind, möchten natürlich irgendwann auch gerne eine Familie gründen.

Prinzipiell bin ich also auch völlig offen für solche Möglichkeiten. War aber nichts für uns. Und ich bereue diese Jahre auch kein Stück. Denn nicht nur, dass ich alles und jeden Entwicklungsschritt des Räubers verfolgen und erleben konnte war mir ermöglicht. Nein, auch, dass ich mich beruflich komplett verändern konnte.

In vielerlei Hinsicht erschwert es auch in der heutigen Zeit den Mamis immer noch wieder zurück in das alte Berufsleben starten zu können. Teilzeit ist meist kaum möglich. Meist will man einen gar nicht mehr haben, oder man arbeitet schlussendlich dann doch mehr, als es geht. Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie soll Frau irgendwie auf die Reihe bekommen, funktioniert aber kaum und wenn es klappt, dann hat man innerlich den Gewissenskonflikt mit sich selbst.

Ich habe also auch für mich nicht nur die Elternzeit, sondern auch die kompletten Jahre dafür genutzt, mich zu fragen, wer ich bin, was ich wirklich will und habe darauf aufgebaut. Mit meiner Selbstständigkeit bin ich nun mehr als zufrieden.

Auch dafür war diese KiTa freie Zeit optimal.

Und nun geht es aber erstmal los mit dem Kindergarten und die Zeit des kompletten Abnabelns von Mami. Und ich bin gespannt, ich freue mich darauf aber bin auch etwas wehmütig.

Denkt daran, so wie ihr euch entscheidet, macht ihr es richtig…egal, was die anderen sagen!

 

 

 

6 Kommentare

  1. Schöne Gedanken zu einem Thema, das wirklich nur jede Familie individuell entscheiden kann.
    Alles Gute für den kleinen Räuber zum Kita-Start…und für dich auch, wird sicher eine Umstellung werden

    • Moment ..
      ganz kurz zur Berichtigung.
      Bei uns: hier Baden-Württemberg – Standort : Dorf
      Gibt es den Begriff „Krippe“ nicht.
      KiTa= Krippe und Kindergarten
      Sprich
      Kita=Krippe : 0-3 Jahren
      Kindergarten: ü3 Jahre bis Einschulung
      dann wird noch in einer Vorschulgruppe im Kindergarten unterschieden 🙂

      Grüße

      Yvi

  2. Also es erklärt mir jetzt nicht wieso die Entscheidung gegen die Kita fiel weil es auch zahlreiche positive auswirkungen gibt, die ein Kitakind erfährt.
    Sehr einseitige Beurteilung ja fast verurteilung all derer die nicht selbständig sind aber ihr Kind in die Kita geben.

    • Versteh mich nicht falsch Marion…
      aber ich frage mich gerade wirklich wie du in diesem Beitrag eine Verurteilung sehen magst?
      Gewollt?

      Ich verurteile hier niemanden, das steht mir a.) nicht zu und b.) ist das nicht Sinn des Beitrages.
      Schlussendlich will ich mit meinem Beitrag lediglich erklären wieso es für UNS keine Option war.
      Warum habe ich glaube ich aufschlussreich erklärt. Wir gehen mit drei Jahren in den Kindergarten und das ist okay so.
      Alle anderen, die ihre Kids in die KiTa geben, dürfen das gerne tun. Ob Selbstständig ( das war übrigens nur ein Bsp meiner Bekannten bei der es, auch wenn sie anders wollen würde, gar nicht anders gehen würde..) oder gewollt, oder alleinerziehend oder auch einfach ganz bewusst. Es ist völlig egal !

      Ganz liebe Grüße

      Yvi

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