Inklusion von Anfang an mit der Aktion Mensch!

*werbung* Das Thema liegt mir wirklich am Herzen und deshalb bin ich gerne bei der Kampagne von Aktion Mensch #vonAnfangan dabei!


Was bedeutet Inklusion in der Gesellschaft und in der heutigen Zeit? Es hat sich bereits in den letzten Jahren einiges geändert, dennoch ist in so vielen Dingen noch so viel Luft nach oben!

Die Tatsache, dass man mit Handicaps, die nicht der „Norm“ entsprechen bereits mit Blicken bestraft wird und auch viele alltägliche Dinge zur Mammutaufgabe werden sind nicht okay. Menschen mit Behinderung sind nicht anders, sie sind wie du und ich.

Die Aktion „Inklusion von Anfang an“ mit der Aktion Mensch liegt mir am Herzen und ich sage euch auch warum. Ich bin Mutter eines Frühchens wie ihr wisst und oft werden Sehbehinderungen, Spastiken und Co bereits in den ersten Wochen diagnostiziert, weil die Kleinen viel zu früh auf die Welt kamen und vieles noch nicht vollständig entwickelt werden konnte. Und dann steht man erstmal da, als Eltern. Eigentlich müsste man sich freuen ein Baby geboren zu haben, aber neben der Frühgeburt die erfahrungsgemäß sehr dramatisch für die eigene Psyche ist, muss man sich mit dem Thema Behinderung aussetzen.

Was kommt auf einen zu? Welche Förderungen bekommt man? Wie gehe ich mit der Belastung um? Was wird aus meinem Kind? Fragen über Fragen und leider steht man oft erstmal hilflos da. Das Thema war einem bisher fremd und man wird quasi ins kalte Wasser geworfen. Da wäre Unterstützung von Außen schön. Keine blöden Blicke, keine dummen Sprüche, kein „du kannst das nicht“ sondern ein ganz normaler Umgang.

Wir selbst sind mit unserer Frühgeburt mit einem mehr als blauen Auge davon gekommen. Ich stehe aber in regelmäßigen, täglichen Kontakt mir Frühchen Eltern denen es ganz anders geht. Sei es über die Kliniken an die ich spende, oder in meiner Frühchen-Gruppe auf Facebook. 

Epilepsie, Spastik, Sehbehinderung und vieles mehr sind da an der Tagesordnung. Und auch wir wurden bereits im Alltag mit unserem Kind angestarrt, und blöd kommentiert, weil wir Frühchen bedingt, starkes Untergewicht haben ( heute noch ) und der Räuber „nicht der Norm entsprach“ und das ist natürlich kein Vergleich zu dem, was viele andere Eltern mit Handicaps ihrer Kind durchmachen müssen. Von „Wie sieht er denn aus“ bis hin zu „gib ihm doch mehr Essen“ war bei uns alles dabei. 

Mein erstes Kind ist ein Sternenkind und als wir damals die Pränataldiagnostik machen lassen haben, war klar, es stimmt was nicht. Er würde mit großer Wahrscheinlichkeit eine Form einer Trisomie haben. Welche war unklar. Ob er es überlebt auch. Das war ein Schlag. Und damals stellte man uns nach der Untersuchung vor die Wahl die Schwangerschaft frühzeitig zu beenden. Damals agierte ich nach meinem Bauchgefühl und für mich kam es in keiner Sekunde in Frage, dass ich einen Abbruch einleiten werde. Völlig egal, was auf uns zu kommen würde, wir wollten es durchziehen. Das war unser Kind! 

Ein paar Wochen später ging er seinen eigenen Weg und ist jetzt unser Schutzengel, vor allem für seinen kleinen Bruder. 

Ich bewundere all die Eltern, die so eine unbändige Kraft haben, nie aufgeben und immer den Kopf oben halten!

Und genau aus diesem Grund sollten wir uns alle mal dieses Video anschauen und darüber nachdenken!

 

 

Zukunft ist das, was wir daraus machen! Gemeinsam für eine Zukunft, in der Unterschiede ganz normal sind. #VonAnfangAn

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Erzählt doch gerne mal und kommentiert unter dem Beitrag! 


Die Kooperation entstand mit Aktion Mensch, herzlichen Dank! 

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