Liebe Blogger, so bitte nicht! / 5 Blog No Go’s

Blogger

Zwischen all den Tipps und Ratgebern, die man in vielen social media Kanälen oder Suchmaschinen findet, sollte man meinen, dass Blogger alles richtig machen…sollte man meinen. …


Als Blogger alles richtig machen? Das sollte man meinen, denn es gibt unzählige Tipps, die einem Neustarter die ersten Schritte erleichtern sollen und die den alten Hasen oft auch nochmal ein Lichtlein aufgehen lassen.

Gibt es also die perfekten Blogger, die alles richtig machen?

Kurz und knapp! Nein, wir sind nicht perfekt und man lernt jeden Tag dazu, man freut sich über ehrliche Kritik und genau das soll auch so sein.

Aber, Liebe Blogger, so bitte nicht!

 

Blogger

 

Es gibt einfach manchmal vermehrt Dinge, die mich immer mal wieder den Kopf schütteln lassen und die ich gerne erwähnen möchte, vielleicht gerade an jene, die sich angesprochen fühlen mögen, vielleicht auch eher an jene, die diese Eigenarten noch nicht kannten und hoffentlich nicht nachahmen.

5 Blog No Go’s

1.) Blogger, die bei Blogger-Kollegen Geld dafür verlangen, einen Gastbeitrag veröffentlichen zu wollen. -Ernsthaft?

Geld für Artikel zu verlangen ist durchaus angemessen, bei diversen Print oder Online Magazinen etc. das ist Arbeit, die bezahlt werden sollte! Aber nicht unter Kollegen, da geht es doch hauptsächlich um Reichweite, Traffic und Vernetzung…

2.) Bitte prostituiert euch nicht! Mir wird schlecht davon, wenn man für 50 Euro ein do follow Angebot annimmt-nein, nein, nein….echt nicht! Abgesehen davon, dass euer Blog abgemahnt werden kann, verkauft ihr euch definitiv unter dem Wert und zugleich wirft es ein mehr als schlechtes Bild auf alle anderen Blogger!

3.) Und wenn wir schon bei Angeboten sind, sehe ich leider viel zu viele Themenblogs, die sich eigentlich als Produkttest Blogs outen müssten, denn mit Familienblog hat ein Snickers oder Make Up sponsoring post nichts mehr zu tun. – Das ist doch kacke, Leute!

Werbung, sponsoring posts, Geld verdienen, ja! Aber bitte im absoluten Rahmen, zum eigenen Vorteil. Es hat doch niemand Lust einen Familienblog zu lesen, indem es zwischen Stillen und Familienbett noch Snickers im Gewinnspiel und Duftkerzen zu gewinnen gibt.

4.) Vernetzen, aber bitte richtig! Da läuft leider viel zu viel verkehrt. Denn sharing is caring heisst nicht, zu warten bis dein Artikel geteilt werden, du aber nie andere Beiträge teilst. Auch alte Hasen dürfen sich übrigens gerne eine Scheibe davon abschneiden, denn dort sieht man leider auch viel zu oft, dass immer nur die gleichen Artikel von den gleichen geteilt werden, hierbei wäre es viel sinnvoller Beiträge von unbekannten, neuen Blogs zu teilen. Ich bin immer gern auf der Suche nach neuem Unbekannten, denn so macht es auch Sinn.

5.) Die Blogger-Aufsicht, das scheint der neue Trend seit ein paar Wochen zu sein und oftmals ist es ein ganz schmaler Grad zwischen „gut meinen“ und „anecken“, also wirklich mit Vorsicht zu genießen.

Besagte Blogger „kontrollieren“ zufällig Blogs und weisen „dezent“ durch Mails, Nachrichten etc. darauf hin, dass zum Beispiel ein Impressum nicht korrekt, schlecht zu finden, oder die Datenschutzerklärung in einem ist. Vielleicht passt auch ein Menü Punkt nicht, oder Häkchen sind falsch gesetzt, die Infos, dass man Kekse (Cookies) verwendet, muss einem auch entgegen springen und kurz um viel zu viel absolut nerviger Kram. Wieso macht man denn sowas?

Blogger

Es ist mir noch nie in den Sinn gekommen, andere Blogs auf Fehler zu scannen, ich lese viele Blogs, aber eher guten Content, anstatt mich mit sowas völlig sekundärem zu beschäftigen, schließlich ist es nicht meine Aufgabe zu tadeln. Im Gegenteil es ist doch eher traurig, wenn sich in einer Gruppe ein neuer Blog vorstellt und von 5 Bloggern, die ein „herzlich willkommen“ schreiben, gibt es einen der “ kurzer Hinweis, dein Impressum….“ tadelt. Das will doch niemand!  

Abgesehen davon, dass private Blogs so etwas nicht benötigen und gewerbliche Blogs, sich selbst die Mühe machen sich entsprechend rechtlich zu informieren und es ggf. umzusetzen. Es ist also nicht eure Aufgabe!

Also liebe Blogger, so bitte nicht!

Vernetzt euch, habt Spaß bei dem, was ihr macht! Macht es, verbiegt euch nicht, seid und bleibt euch und eurem Stil treu.

Blogger

Bei Fragen rund ums bloggen, stehe ich natürlich gerne zur Verfügung!

 

 

-Yvi

 

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30 Kommentare

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