Manchmal kann ich einfach nicht mehr! Von Mama-Pausen

An manchen Tagen, da kann ich einfach nicht mehr, da platzt mir fast der Schädel, da wünsche ich mir mein altes Leben zurück. Manchmal brauche ich einfach nur mal eine Mama-Pause


 

‚Sorry mein Kind, Mama hat Urlaub und ist nicht ansprechbar‘, oder ‚ sorry mein Kind, ich bin krank und kann nicht.‘

RabenmutterManchmal, da kann ich einfach nicht mehr, da würde ich gerne diese Sätze aussprechen, oder einfach mal laut ‚Stop‘ rufen. Einfach mal kurz den ganzen Familienzug anhalten, aussteigen, mich neben hin setzen und zuschauen. Pause machen. Sich was gönnen. Ruhe geniessen. Ihr wisst, was ich meine. 

Klar, haben wir unseren Papa Tag und Oma Tag und wir sind da inzwischen vielfältig geworden und es wird fleissig geholfen, was möglich ist. Dafür bin ich auch unendlich dankbar.

Aber es gibt einfach so Momente, in denen du Tage lang am Stück nicht durchgeschlafen hast. Und du, das Duracell Häschen, langsam merkst, wie dir der Akku zu Grunde geht. Da bringt dir auch ein Oma-Mittag nichts, denn den nutzt du sowieso nicht für schlafen, sondern für Haushalt und Co. Also Füsse hoch legen, kennst du als Mama nicht!

Einfach mal gerne ‚Stop‘ rufen! 

In diesen Momenten, wenn ich merke, ich sehe eigentlich kaum mehr aus den Augen, mein Gesicht besteht aus einem fetten Augenring, meine Beine zittern und irgendwie bin ich nur noch körperlich anwesend, da würde ich gerne Halt rufen!

Jetzt nicht! Keine Zeit! Keine Lust! Ich will nicht mehr! Quasi Mama für 5Min. auch mal in der Trotzphase.

Denn manchmal, da kann ich einfach nicht mehr! So sehr ich mein Kind liebe, und das mache ich abgöttisch, geht es irgendwann nicht mehr.

Ja, da ist die friedliche, heile Babywelt angekratzt und konfrontiert mit der bitteren Realität. Und in den Momenten stehe ich da und fühle mich so hilflos. Die Mama, die den ganzen Tag nicht hundert Prozent gibt, sondern mindestens zweihundert!

Zack, ausgelaugt und ausgepresst, wie eine Zitrone, am Ende, müde, kaputt, genervt.

Was da hilft?  Dafür gibt es offensichtlich kein Patentrezept, oder ich habe es noch nicht gefunden. Zumindest sehe ich mich gerade selbst mitten in diesem Experiment. Denn irgendwie, und ich frage mich immer wieder wie, schaffe ich es auf die Beine. Da habe ich wieder die Kraft und kann für Bebi E. wieder zweihundert Prozent geben. Da bin ich nicht mehr nur körperlich anwesend und schlafe beim Spielen fast ein, sondern dann bin ich voll da – das Duracell Häschen- 

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Seine Schwächen eingestehen!

Nur mein Kind und ich. Aber vielleicht ist es auch genau das, was es ausmacht?

Eins habe ich in diesen Monaten des Mama-Seins gelernt.

Bereit für Schwächen sein! Sich Schwächen eingestehen! Ein muss! Eine zwanghafte, aufgesetzte heile Babywelt spielen, die nun manchmal einfach nicht so ist. Das bringt niemandem was! Man belügt sich selbst und fällt irgendwann in ein Loch.

Sich Schwächen eingestehen, zu sehen es geht manchmal nicht, hingegen hilft. Nicht nur dir selbst, sondern auch deinem Kind.mamasdaily

Alles andere…finden wir gerade noch raus 😉

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24 Kommentare

    • Pingback: Wer hat jetzt den dickeren Dickkopf, mein Kind? | mamasdaily

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