Mein Weg zur Selbstständigkeit – wir sollten alle mehr Mut haben!

Ich möchte euch gerne meinen Weg zur Selbstständigkeit erzählen. Warum ich das mache? Weil ich der Meinung bin, dass wir alle mehr Mut haben sollten…


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Ich habe damals etwas ganz klassisches gelernt, nachdem ich meine Schule beendet hatte, began ich eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin. Über Jahre hinweg arbeitete ich in Praxen, lernte unterschiedliche Menschen kennen, erlebte viel Neues und mir machte mein Beruf wirklich Spaß. Meiner Meinung nach ist das ein Beruf, den man auch wirklich leben muss. Leben, mit viel Leidenschaft und Spaß an der Arbeit. Natürlich war es nicht immer positiv. Es gab nervige Chefs, anstrengende Patienten, nicht gerade nette Kollegen. Aber im Großen und Ganzen mochte ich diesen Job und bin jeden Tag gerne aufgestanden. 

Bis zu dem Tag an dem ich erfuhr, dass ich schwanger war. Die Freude war logischerweise riesig.

Praxis bedingt musste ich frühzeitig in meinem Job bescheid geben. Auf Grund des sogenannten Beschäftigungsverbotes. Ich durfte nicht mehr röntgen, keine OPs mitmachen etc. Insofern war ich früher, als zum Mutterschutz zu Hause. 

Als ich meinem Chef von meiner Schwangerschaft erzählte, wurde ich beleidigt!

Ich musste es also direkt meinem Chef mitteilen und ich flog aus allen Wolken als er mich geschockt anstarrte und mich dann fragte, ob ich ihn eigentlich „verarschen“ möchte. Das war ein Schlag ins Gesicht, meine Freude war von 100 auf 0 – in einer Sekunde.

Ich verstand die Welt nicht mehr, aber mir wurde gleichzeitig klar, dass es das war. Das ich hier an der Stelle den Job nicht mehr ausführen kann. Zum Einen weil er mich nicht mehr wollte, zum Anderen weil binnen Sekunde das Verhältnis völlig gestört war. Er konnte mich nicht kündigen, aber ich musste mir Gedanken machen. So konnte es ja nach der Elternzeit nicht weitergehen.

Und ich hatte viel Zeit mir Gedanken zu machen. Parallel fing ich diesen Blog hier an. Ein Ventil um mir meine Schwangerschaft, meine Gedanken und meine Geburt von der Seele zu schreiben. Es wurde meine neue Leidenschaft, mein Baby…neben meinem eigenen Baby. Die ersten Einnahmen kamen über den Blog und ich fragte mich, ob ich daraus nicht irgendwie mehr machen könnte. 

Fernstudium in meiner Elternzeit – und mein Weg zur Selbstständigkeit! 

Ich begann in der Elternzeit ein Fernstudium zum Online Marketing Manager und danach zum Social Media Marketing Manager. Und dann stand ich da, Studium in der Tasche, inzwischen einiges an Know How, Einnahmen über Blog und bereits erste Freelance Tätigkeiten im Social Media Bereich und fragte mich ob da noch mehr ging? Und wenn ja, dann vollständig? 

Ich befand mich auf einem dünnen Eis. Von Außen kamen die ersten kritischen Stimmen. Ich wusste selbst, dass es völliges Neuland wäre und eine Festanstellung bei Weitem viel „safer“ mit einer Familie ist. Aber ich saß auch da und wusste, dass ich nicht glücklich bin. Ich diejenige bin, die da sitzt und den inneren Drang hat etwas zu ändern.

Ich wusste, dass ich diese Chance nie wieder in meinem Leben bekommen würde. Weil ich nun mal auch keine 18 mehr bin. Und welche Möglichkeit würde sich also mehr anbieten als die Elternzeit, um sich und sein Leben zu ändern? Gerade auch dann, wenn man nicht glücklich ist, oder weiß, dass die Zukunft keine rosigen Aussichten bieten wird.

Sei mutig und höre auf Dich selbst, denn nur das zählt! 

Über alle kritischen Stimmen hinweg zog ich mein Ding durch. Ich wusste es würde laufen. Das hat mir mein Bauchgefühl gesagt. Und es lief. Die ersten Freelance Tätigkeiten wurden zu Daueraufträgen, irgendwann wurden es mehr und mehr Aufträge und ich kam nicht mehr hinterher. Ich überlegte die erste Mitarbeiterin einzustellen. Und so entwickelte sich das Ganze sehr rasant nach oben.

Aus der Freelance Tätigkeit wurde dann die Agentur und aus einem Mitarbeiter ein Team. Aus einem Home Office, ein Büro. Heute stehe ich jeden Tag wieder glücklich auf, mache mit Leidenschaft meine Arbeit. Bin durch meine Selbstständigkeit sehr flexibel, sodass ich Haushalt, Kind und Hund super unterbringen kann.

Würde ich diesen Weg nochmals gehen wollen? Ja, das würde ich. Weil ich froh bin, auch mal an mich gedacht zu haben und auf mein Bauchgefühl gehört zu haben. 

Übrigens finde ich es große Klasse, dass es Menschen gibt, die solch einen Weg unterstützen und begleiten, so wie Marion und Steffi von AHA Retreats. Marion bietet einen Onlinekurs zu genau diesem Weg, sich selbst zu finden und sich neu zu orientieren. Damals wäre ich tatsächlich froh gewesen, etwas zur Unterstützung für mich zu haben. Bist du also auch auf genau diesem Weg? Dann solltest du dich unbedingt mit Marion in Verbindung setzen. 

Ich habe meine Gesichte auch im Interview mit Marion erzählt schaut mal rein 🙂 

 


Die Kooperation entstand mit AHA Retreats, herzlichen Dank dafür! 

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