Pippi, Kacka, Pups und alles was Kinder so belustigt – Willkommen neue Phase!

Vor Kurzem hatte ich mich noch mit einer Bekannten darüber unterhalten, dass die Pippi-Kacka-Pups Phase alle Peinlichkeiten übertreffen würde…


Nach der Trotzphase dachte ich, dass mir nichts mehr peinlich wäre. Tatsächlich ist jede Phase des Räubers ein neues Abenteuer und auch mit nun 4 Jahren sind wir hier lange nicht raus.

Im Kindergarten bringt er gefühlt täglich etwas Neues mit nach Hause und auch oft neuen Scheiß. 

Inzwischen sind wir in der sogenannten Pippi-Kacka- Pups Phase angekommen. Warum diese Phase so heißt? Weil genau diese Begriffe Fokus der Phase sind. Denn der Räuber findet all das ziemlich lustig und großartig. Und das wird natürlich ausgespielt. 

Die Pippi-Kack-Pups Phase – süß, aber peinlich?

Es ist also inzwischen alles Kacka Pups und Mama muss ständig pupsen und Papa mach Pippi, weil der Papa ein Pippimann ist. Achja und das wäre an sich lustig, aber genau das hört man tatsächlich dann den ganzen Tag über mit einem schallenden Gelächter oder mit einem manchmal etwas verschmitzten Grinsen. Vermeintlich neue, vielleicht auch verbotene Wörter auszuprobieren für die man sich auch etwas schämt. Schauen, wo die Grenzen sind, sich austesten. Alles okay, der Räuber soll und darf das natürlich.

Ich mache mir tatsächlich auch keine Gedanken darüber, dass das hier den ganzen Tag durch das Haus schallt.

Es geht doch noch peinlicher! 

Allerdings kommen wir wieder auf diese Fremdschäm– und Peinlichkeits-Momente zurück…Das Ding ist das….wenn du im Wartezimmer sitzt, in dem alle ruhig, akribisch auf ihr Handy starren und dein Sohnemann dich anschaut, dir liebevoll auf deinem Schoß durch die Haare wuschelt und dann in einer nicht zu überhörenden Lautstärke sagt, dass du pupsen musst und du kacka machen musst dann geht’s eigentlich noch…

Wenn dein Sohn dann aber klar machen muss, dass du einen anderen Pippi hast, als er und dich fragt warum das so ist…dann hoffst du, das gleich die Tür aufgeht und dein Name aufgerufen wird. Denn die ersten Leute werfen einem in solchen Momenten bereits ein völlig verschämten, zwanghaft aufgesetzten lächelnden Blick zu. Wobei ich mir nicht sicher war, ob es Ersteres oder doch eher der „ich-habe-Mitleid-mit-Dir“ Blick war. 

Wie dem auch sei, ich dachte, mir wäre nichts mehr peinlich, aber den Unterschied unserer beiden Geschlechtsteile möchte ich nicht im Wartezimmer und auch nicht beim Einkaufen zwischen der Wurst und Käsetheke besprechen.

Ich würde sagen…Augen zu und durch, oder?

 

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